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10.02.2013 | CME Fortbildung | Ausgabe 12/2012

CME 12/2012

Volumentherapie-Knowhow

Kristalloide und Kolloide unter der Lupe

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 12/2012
Autor:
Prof. Dr. Christian J. Wiedermann
Wichtige Hinweise

Interessenkonflikt

Der korrespondierende Autor weist auf folgende Beziehungen hin: Referent für Baxter, Kedrion und CSL-Behring.

Zusammenfassung

Die Volumentherapie zielt darauf, hypovolämische Zustände zu beheben, eine adäquate Gewebeperfusion und Oxygenierung aufrechtzuerhalten und den Patienten hämodynamisch zu stabilisieren. Dafür stehen zahlreiche kristalloide und kolloidale Lösungen zur Verfügung. Diese haben unterschiedliche Eigenschaften und Nebenwirkungen. Allerdings fehlt es bisher an großen, gut konzipierten klinischen Studien zur differenzierten Volumentherapie. Evidenzbasierte Entscheidungen sind daher gegenwärtig kaum möglich. Grundsätzlich können Kristalloide allein oder in Kombination mit Kolloiden verabreicht werden. Kristalloide sind günstig, fast immer verfügbar und nicht allergen. Bei großer Zufuhr können sie aber Gewebsödeme auslösen bzw. verstärken. Kolloide sind deutlich teurer, zudem können sie in seltenen Fällen ernste anaphylaktoide Reaktionen verursachen. Künstliche Kolloide sind nebenwirkungsreicher als das natürliche Kolloid Albumin. Bislang wurde davon ausgegangen, dass Kolloide einen substanziell höheren Volumeneffekt als Kristalloide haben. Dies wird aber derzeit infrage gestellt, die Datenlage ist insgesamt uneinheitlich.

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Literatur
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