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Von der präemptiven zur präventiven Analgesie

  • 01.10.2013
  • Einführung zum Thema
Erschienen in:

Auszug

Das Konzept der präemptiven Analgesie ist genauso attraktiv wie intuitiv und hat seit seiner Einführung bis heute nicht an Aktualität verloren. Dem Konzept liegt die wissenschaftliche Erkenntnis zugrunde, dass die Überempfindlichkeit auf schmerzhafte Reize nach Gewebeverletzung nicht ausschließlich auf der Sensibilisierung peripherer Rezeptoren beruht, sondern auch auf Sensibilisierungsmechanismen im zentralen Nervensystem zurückzuführen ist [1]. Folglich sollte die Reduktion oder gar die Ausschaltung des nozizeptiven Inputs bereits vor einem operativen Schmerzreiz durch Analgetikagabe, Lokal- oder Regionalanästhesie die zentrale Sensibilisierung verhindern, den postoperativen Schmerzmittelverbrauch senken und der Chronifizierung postoperativer Schmerzen vorbeugen. …
Titel
Von der präemptiven zur präventiven Analgesie
Verfasst von
Prof. Dr. C. Nau
Publikationsdatum
01.10.2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Anaesthesiologie / Ausgabe 10/2013
Print ISSN: 2731-6858
Elektronische ISSN: 2731-6866
DOI
https://doi.org/10.1007/s00101-013-2250-2
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