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22.02.2012 | Leitlinie | Ausgabe 1/2012

Allergo Journal 1/2012

Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) und des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA)

Zeitschrift:
Allergo Journal > Ausgabe 1/2012
Autoren:
Imke Reese, Barbara Ballmer-Weber, Kirsten Beyer, Stephan Erdmann, Thomas Fuchs, Jörg Kleine-Tebbe, Ludger Klimek, Ute Lepp, Margot Henzgen, Bodo Niggemann, Joachim Saloga, Christiane Schäfer, Thomas Werfel, Torsten Zuberbier, Prof. Dr. med. Margitta Worm
Wichtige Hinweise

Erklärung zum Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt vorliegt.

Erklärung zu Interessenkonflikten

Die Autorin erklärt, dass sie sich bei der Erstellung der CME-Fragen zur Leitlinie von keinen wirtschaftlichen Interessen leiten ließ und dass keine potenziellen Interessenkonflikte vorliegen. Die Erklärung zu den Interessenkonflikte der Leitlinienautoren finden Sie auf S. 28 in diesem Heft.

Der Verlag erklärt, dass die inhaltliche Qualität der CME-Fragen von zwei unabhängigen Gutachtern geprüft wurde. Werbung in dieser Zeitschriftenausgabe hat keinen Bezug zur CME-Fortbildung. Der Verlag garantiert, dass die CME-Fortbildung sowie die CME-Fragen frei sind von werblichen Aussagen und keinerlei Produktempfehlungen enthalten. Dies gilt insbesondere für Präparate, die zur Therapie des dargestellten Krankheitsbildes geeignet sind.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind deutlich seltener objektiv nachweisbar als subjektiv empfunden. Insbesondere zum wissenschaftlichen Kenntnisstand nichtallergischer Überempfindlichkeitsreaktionen bestehen große Defizite. Ein Beispiel ist die Histaminunverträglichkeit, die aufgrund der starken Thematisierung in den Medien und im Internet von Betroffenen oftmals als Auslöser ihrer Gesundheitsbeschwerden vermutet wird. Die wissenschaftliche Evidenz für die postulierten Zusammenhänge ist begrenzt, eine verlässliche Laborbestimmung zur definitiven Diagnose nicht vorhanden. Obwohl wissenschaftliche Untersuchungen zur Unverträglichkeit gegenüber exogen zugeführtem Histamin bisher ausschließlich bei Erwachsenen durchgeführt wurden, wird die Diagnose auch bei Kindern und Jugendlichen gestellt, mit oftmals einschneidenden Konsequenzen für den Speiseplan der Betroffenen.

Verwendete Abkürzungen

ÄDA

Ärzteverband Deutscher Allergologen

AD

Atopische Dermatitis

ADH

Aldehyddehydrogenase

DAO

Diaminoxidase

DGAKI

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie

GPA

Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin

H1

Histaminrezeptor Typ 1

H2

Histaminrezeptor Typ 2

HNMT

Histamin-N-Methyltransferase

IgE

Immunglobulin E

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Über diesen Artikel

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