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Gefäßverschluss nach elektrophysiologischen Eingriffen – praxisnah erklärt

Mit dem steigenden Einsatz komplexer katheterbasierter Verfahren steigt auch die Bedeutung eines sicheren und effizienten Gefäßzugangs. In diesem Artikel werden die aktuell eingesetzten Techniken mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt und kritisch bewertet. 

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Weiterführende Themen

Gefäßverschluss nach elektrophysiologischen Eingriffen – praxisnah erklärt

Mit dem steigenden Einsatz komplexer katheterbasierter Verfahren steigt auch die Bedeutung eines sicheren und effizienten Gefäßzugangs. In diesem Artikel werden die aktuell eingesetzten Techniken mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt und kritisch bewertet. 

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Kasuistiken

Thoraxschmerz, Schweißausbruch und Schwindel – was sehen Sie im EKG?

  • EKG
  • Kasuistik

Ein 66-jähriger Beamter mit langjähriger Hypertonie klagte wiederholt über links thorakale Schmerzen ohne anderweitige Symptome. Kardiologische Untersuchungen verliefen bisher ergebnislos. Beim Arbeiten im Garten kam es nun plötzlich zu Herzstolpern, Herzrasen, Schweißausbruch und Schwindel. Wie lautet Ihre Diagnose?

„Unaufhörliches“ Herzrasen bei 57-jährigem Kraftfahrer – Ihre Diagnose?

  • EKG
  • Kasuistik

Bei einem 57-jähriger Kraftfahrer, langjährig übergewichtig und Raucher, kommt es nach dem Beladen des LKWs zu Stechen im Brustkorb, Herzrasen und Luftnot. Weil sich sein Herz auch nach 30 Minuten nicht "beruhigt" hat, rufen seine Kollegen den Notarzt. Was erkennen Sie sofort im EKG – und was erst bei genauerem Hinsehen?

32-minütige Reanimation einer jungen Frau – so gut kann es laufen

Drei Dinge sind schnell klar bei diesem Notruf an einem Sonntag im Januar: Die Frau hat einen Herzstillstand, nur der Ehemann ist vor Ort und in der Nähe ist kein Einsatzfahrzeug verfügbar. Gut eine halbe Stunde später kehrt der Spontankreislauf der jungen Frau zurück – dank Leitstelle, Ersthelfer-App, First Responder und Rettungskräften. Der präklinische Ablauf in Minuten.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Aktuelle Leitlinie zum Vorhofflimmern

Im Herbst 2024 hat die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) neue Therapieleitlinien für Vorhofflimmern vorgestellt. Die wesentlichen vier Therapieprinzipien gemäß den überarbeiteten Leitlinien sind unter dem Akronym „AF-CARE“ zusammengefasst. Dieser Beitrag fasst deren Bedeutung zusammen.

Notfallmedikamente in der Rhythmologie

Akute Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten und prognostisch relevantesten Notfallsituationen in der Rhythmologie. Sie reichen von Bradykardien, supraventrikulären Tachykardien über Vorhofflimmern und -flattern bis hin zu potenziell …

Akute Venenkrankheiten: tiefe Beinvenenthrombose und oberflächliche Beinvenenthrombose

Für die TVT wird eine Inzidenz von etwa 1 pro 1000 Personenjahre angegeben mit einer deutlichen Zunahme der Häufigkeit mit steigendem Lebensalter [ 6 , 14 ]. Die Inzidenz der OVT liegt zwischen 0,3 und 1,5 pro 1000 Personenjahre, die Prävalenz …

Management von Vorhofflimmern 2026

Vorhofflimmern (AF) betrifft etwa 1,6 Mio. Menschen in Deutschland und stellt die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung dar, deren Prävalenz aufgrund demografischer Entwicklung und zunehmender Komorbiditäten kontinuierlich steigt. Diese …

Das kardiovaskuläre Risiko im Visier: Was Frauen und Männer unterscheidet

Diabetes mellitus zählt zu den fünf zentralen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Pathophysiologie, Symptomatik und Prognose bei Frauen und Männern deutliche Unterschiede aufweisen – insbesondere in hormonell geprägten …

Perioperatives Management von Menschen mit Diabetes mellitus: Antikoagulation und Plättchenfunktionshemmung

Das perioperative Management antithrombotischer Therapien stellt eine klinisch anspruchsvolle Herausforderung dar, insbesondere bei Menschen mit erhöhtem thrombembolischem und/oder Blutungsrisiko. Dieser Beitrag bietet einen strukturierten …

Perioperatives Management von Menschen mit Diabetes mellitus: Kardiologie

Bei Patienten mit Diabetes mellitus (DM) besteht bei größeren nicht-kardialen Eingriffen (NCS) ein erhöhtes Risiko für peri- und postoperative Komplikationen und Mortalität. Dieses Risiko wird von 2 Hauptfaktoren bestimmt: dem patientenseitigen …

Ablation ventrikulärer Tachykardien

Anhaltende ventrikuläre Tachykardien (VT) sind potenziell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen mit hoher klinischer und prognostischer Relevanz. Sie treten sowohl idiopathisch bei strukturell normalem Herzen als auch im Rahmen ischämischer und …

Atriale Tachykardien nach vorangegangener Ablation – rechtsatrial, linksatrial, biatrial

Die Prävalenz von atrialen Arrhythmien nach vorangegangener Ablation variiert erheblich und ist abhängig von dem Ausmaß und dem Ort der stattgefundenen Ablation. Am häufigsten treten atriale Tachykardien nach linksatrialer Ablation, insbesondere …

Vorhofflattern: vom EKG zur Katheterablation

Fortschritte in der klinischen Elektrophysiologie haben zu einem detaillierten Verständnis der AFL-Reentry-Kreise geführt und ermöglichen heute effektive Ablationsstrategien. Die Ablation atypischen Vorhofflatterns erfordert eine sorgfältige …

Buchkapitel zum Thema

Thromboembolieprophylaxe

Ein 55-jähriger, etwa 75 kg schwerer Patient befindet sich seit 22 Tagen in intensivmedizinischer Behandlung, zuerst auf der Intensivstation, nun auf der IMC. Bei einem Sturz als Fahrradfahrer hatte er ein schweres Thoraxtrauma mit …

Herzerkrankungen

HerzglykosideHerzglykoside sind positiv inotrop wirkende Arzneimittel zur Behandlung der HerzinsuffizienzHerzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion (HFrEF) mit zusätzlich antiarrhythmischen Eigenschaften. Die Bedeutung der Herzglykoside …

Antithrombotische Therapie

Die Verordnungen für Heparine stiegen bis 2012 stetig an, nehmen jedoch seit 2015 langsam wieder ab. Vitamin K-Antagonisten werden seit 2012 kontinuierlich seltener verordnet; im Jahr 2021 beträgt die Abnahme gegenüber 2012 60 %. Parallel dazu …

Thromboembolieprophylaxe

Seit den Untersuchungen von Kakkar (1971) ist die Low-dose-Heparinisierung zum Standard als Thromboseprophylaxe in der operativen Medizin geworden. Komplikationen nach varizenausschaltenden Eingriffen sind selten und in der Mehrzahl unbedeutend.

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PFA: Welche Patienten profitieren?

Die Therapie des Vorhofflimmerns verfolgt drei zentrale Ziele: Symptomkontrolle, Vermeidung von Folgekomplikationen und Verbesserung der Prognose. Ein wichtiger Bestandteil der Rhythmuskontrolle ist die Katheterablation, die in der neuen S3-Leitlinie Vorhofflimmern (AWMF 2025 ) ausdrücklich empfohlen wird – bei paroxysmalem Vorhofflimmern bereits als Erstlinientherapie, nicht erst nach medikamentösem Therapieversagen. 

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Ablation im Wandel – wie die Pulsed Field Ablation die Praxis verändert

Die Pulsed Field Ablation (PFA) mit dem FARAPULSE™-System verändert das Management von Vorhofflimmern grundlegend. Erfahren Sie, wie eine frühzeitige Ablation die Prognose verbessert – und wie niedergelassene Kardiologen ihre Patienten beraten und in EP-Zentren überweisen.

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Patientenaufklärung zur Pulsed Field Ablation (PFA) – praxisnah und evidenzbasiert

Patienten kommen zunehmend informiert in die Praxis, suchen verlässliche Antworten und wünschen sich realistische Perspektiven. Die Pulsed Field Ablation (PFA) bietet eine sichere, gewebeselektive Option bei Vorhofflimmern. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie Ihre Patienten gezielt aufklären und optimal beraten.

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Vorhofflimmern: Pulsed Field Ablation (PFA) mit FARAPULSE™ – Evidenz, Sicherheit und Praxisrelevanz

Die erste deutsche AWMF-S3-Leitlinie Vorhofflimmern (2025) empfiehlt die Katheterablation frühzeitig bei geeigneten Patienten. Erfahren Sie, für welche Patienten das FARAPULSE™ PFA-System besonders relevant ist und wie die "Power Flower"-Servicematerialien Ihre Aufklärung und Überweisung unterstützen.

Boston Scientific Medizintechnik GmbH

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Kritisch kranke Patienten mit hämodynamischer Instabilität stellen besondere Anforderungen an das Kreislaufmanagement. Während beim septischen Schock gezielte Vasopressor-Therapie im Vordergrund stehen, ist bei supraventrikulären Tachykardien ein kontrolliertes Frequenzmanagement entscheidend. Zwei bewährte Strategien – differenziert angewendet.

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Hämodynamische Instabilität ist häufig und prognostisch ungünstig. Kurzwirksame Betablocker ermöglichen eine kontrollierte Frequenzsenkung bei Tachykardien. Im septischen Schock steht hingegen der gezielte Einsatz vasoaktiver Substanzen zur Kreislaufstabilisierung im Vordergrund.

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Bildnachweise
Anlage einer Z‑Naht nach elektrophysiologischem Eingriff/© Heeger C-H et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Medizinisches Personal untersucht das Bein eines Erkankten/© Stratocaster / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Älter Patient im Klinikbett/© Yakobchuk Olena / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Koronarangiogramm: Koronare Arterienerkrankung./© Pitchy / stock.adobe.com, Älterer Mann beim EKG/© Roman_23203 / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), EKG auf Monitor/© sudok1 / Stock.adobe.com, Blutabnahme /© Chutipon / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Chirurg/in hält Katheter/© RF BSIP / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Person sortiert Medikamente/© Przemek Klos / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), cCT: Ischämischer Schlaganfall/© stockdevil / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Zentrale Lungenembolie/© Springer Verlag Berlin Heidelberg 2015, Elektrische Kardioversion/© Springer Medizin Verlag GmbH, Heparin zur Antikoagulation/© Angel Arredondo / stock.adobe.com, Tachykardie mit breiten QRS-Komplexen im EKG/© Trappe H-J et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, EKG bei ventrikulärer Tachykardie/© Trappe H-J et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Herzdruckmassage bei einer jungen Frau/© DJ Creative Studio / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Katheterablation/© Damian/stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Search Icon, FARAPULSE™ Joggende Frau im Park, Läuferin im Park/© PeopleImages / Shutterstock (Symbolbild mit Fotomodell); Boston Scientific Medizintechnik GmbH, Arzt erklärt Patient Operation am Laptop/© DC Studios / Adobestock (Symbolbild mit Fotomodellen), Arzt-Patienten-Gespräch, Junge Ärztin im Gespräch mit Patientin/© Parichat / Adobestock (Symbolbild mit Fotomodellen), FARAPULSE™ Joggendes Paar im Park/© JenkoAtaman / Adobe Stock (Symbolbild mit Fotomodellen); Boston Scientific Medizintechnik GmbH, Teaserbild AOP CH/© AOP Health Group, DIVI25 Symposium/© AOP Health, Grafik eines Schalters, der gedreht wird. Overlay mit der Schrift "ICU" und einem Intensivpatienten/© AOP Health, Grafik von einem menschlichen Herzen mit Visualisierung des Herzschlags im Hintergrund/© AOP Health