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03.11.2017 | Vorhofflimmern | Schwerpunkt | Ausgabe 4/2017

Herzschrittmachertherapie + Elektrophysiologie 4/2017

Aktuelle und zukünftige randomisierte Studien zum Vorhofohr-Okkluder

Notwendigkeit einer definitiven Standortbestimmung

Zeitschrift:
Herzschrittmachertherapie + Elektrophysiologie > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Carsten Skurk, Johannes Jakob Hartung, Univ.-Prof. Dr. med. Ulf Landmesser

Zusammenfassung

Nichtvalvuläres Vorhofflimmern (VF) stellt mit etwa 1,6 Mio. betroffenen Patienten in Deutschland die häufigste Herzrhythmusstörung dar. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist eine weitere Zunahme zu erwarten. Die Schlaganfälle bei VF-Patienten verlaufen besonders schwer. Eine Therapie mit Antikoagulanzien reduziert die Inzidenz von ischämischen Ereignissen um ca. 70 %. Neben Vitamin-K-Antagonisten stehen aktuell die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban zur Verfügung. Allerdings treten weiterhin schwere Blutungen mit einer Inzidenz von 2–3 % pro Jahr auf. Randomisierte Studien und Real-life-Register weisen darauf hin, dass >20 % der Patienten mit Vorhofflimmern und einer Indikation für eine Antikoagulation nicht dauerhaft oral antikoaguliert werden können. Der perkutane Verschluss des linken Vorhofohrs (LAA) mit einem Okkluder-Device stellt bei diesen Patienten eine alternative Option zur Verhinderung von Schlaganfällen und Thrombembolien dar. Bei Patienten mit nichtvalvulärem Vorhofflimmern können ca. 90 % aller linkskardialen Thromben im LAA nachgewiesen werden. Die bisher durchgeführten randomisierten Studien zum katheterbasierten LAA-Verschluss wurden im Vergleich mit Vitamin-K-Antagonisten bei Patienten durchgeführt, welche auch antikoaguliert werden konnten. Die katheterbasierte LAA-Okkluder-Therapie muss in Zukunft mit einer NOAK-Therapie verglichen werden. Die Okkluder-Therapie wird in der klinischen Routine bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko, die nicht geeignet für eine Langzeit-Antikoagulation sind, durchgeführt. Auch für diese Patientenpopulation existieren keine randomisierten Daten. Aktuelle Studien werden in dieser Übersichtsarbeit diskutiert und wissenschaftliche Fragestellungen aufgezeigt.

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