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01.02.2013 | Leitthema | Ausgabe 2/2013

Der Onkologe 2/2013

Vorstellungen zur Therapie von Malignomen mit Krebsdiäten

Empfehlungen für die ärztliche Beratung

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 2/2013
Autoren:
Dr. J. Hübner, C. Löser, C. Stoll

Zusammenfassung

Hintergrund

Krebsdiäten beruhen auf der Vorstellung eines „Mangels“ oder „zu viel“ an Nahrungsbestandteilen, welcher dann zur Tumorgenese führt oder wesentlich beiträgt. Entsprechend werden mit der Diät diese Substanzen nicht mehr zugeführt (der Tumor ausgehungert) oder der Mangel ausgeglichen.

Methode

Die in diesem Beitrag vorgestellten Krebsdiäten wurden mithilfe von Literaturrecherchen und der ESPEN-Leitlinie auf ihre Eignung für Tumorpatienten überprüft.

Ergebnisse

Die laienhaften Vorstellungen stimmen mit wissenschaftlichen Daten zur Kanzerogenese nicht überein. Keine der Krebsdiäten (Rohkost, Heilfasten, Krebskur nach Breuß, Budwig-Diät, Gerson-Regime, Makrobiotik und kohlenhydratarme oder ketogene Kost) sind in kontrollierten klinischen Studien belegt worden. Alle Diäten können (in unterschiedlich starkem bzw. schnellen Ausmaß) zu einer Mangelernährung führen.

Schlussfolgerung

Tumorpatienten sollte von diesen Diäten abgeraten werden.

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Literatur
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