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16.05.2019 | Originalien | Ausgabe 1/2020

Der Ophthalmologe 1/2020

Vorteile eines separierten IVOM-Zentrums an einer deutschen Universitäts-Augenklinik

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 1/2020
Autoren:
FEBO, FICO Alaa Din Abdin, Shady Suffo, Mona Bischoff-Jung, Loay Daas, Max Pattmöller, Berthold Seitz
Wichtige Hinweise
Die Ergebnisse wurden auf dem DOG-Kongress 2018 in Bonn präsentiert.

Zusammenfassung

Hintergrund

Seit 2016 wurde das eigenständige Zentrum für die intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) an unserer Klinik etabliert. Viele Ziele haben das Projekt der IVOM-Auslagerung aus dem Hauptoperationsbereich angestoßen. Wir wollen Rechenschaft darüber ablegen, inwieweit diese Ziele in praxi erreicht werden konnten.

Methodik

In diesem Zentrum werden Patienten mit Makulaerkrankungen behandelt. Die Räumlichkeiten sind direkt nebeneinander angeordnet. Die standardisierten Behandlungsschritte beginnen bei der Anmeldung. Parallel zu den Formalitäten wird die Refraktion gemessen. Falls erforderlich kann eine Optische Kohärenztomografie(OCT)-Aufnahme direkt am Ort durchgeführt werden. Im Anschluss untersucht der Arzt das Auge. Danach wird die Entscheidung für den nächsten Behandlungsschritt durch den Facharzt/Oberarzt getroffen. Die Injektion findet in einem standardisierten Reinraum direkt daneben statt. Danach erhält der Patient seinen computergenerierten Arztbrief und kann weitere Termine direkt an der Anmeldung vereinbaren.

Ergebnisse

Trotz des Anstieges der IVOM-Zahl um 25 % auf mehr als 4000/Jahr in den letzten 2 Jahren resultierten folgende Vorteile aus der Etablierung des separierten Zentrums: optimaler Ablauf durch präzise Behandlungsschemata, minimaler Zeitaufwand für Patienten. Von Juli bis August 2018 drückten 85 % der 484 freiwillig teilnehmenden Patienten den grünen oder hellgrünen Smiley beim „HappyOrNot Smiley-Terminal-System“. Entlastung der regulären Makulasprechstunde, fester und direkter Ansprechpartner, Entlastung des Hauptoperationsbereichs mit deutlicher Steigung der Diagnosis Related Group(DRG)-Erlöse um 900.000 € und bessere Datenerhebung für statistische und wissenschaftliche Zwecke.

Schlussfolgerung

Das separierte IVOM-Zentrum hat sich in Ergänzung der Makulasprechstunde als direkter Ansprechpartner für IVOM-Patienten an einem Ort (IVOM-Karussell) bewährt und zur Entlastung des laufenden Klinikbetriebs (Hochschulambulanz und ambulantes operatives Zentrum) geführt.

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