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16.09.2015 | Panorama | Ausgabe 9/2015

Mammografiescreening
Im Focus Onkologie 9/2015

Vorteile überwiegen nachteilige Effekte

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 9/2015
Autor:
Martin Roos
_ Ein unabhängiges Expertengremium, einberufen von der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC), eine Einrichtung der WHO, kommt zu dem Schluss: Für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren überwiegt der Nutzen des Mammografiescreenings den potenziellen Schaden. Die Brustkrebsmortalität werde für Teilnehmerinnen um etwa 40 % gesenkt. Mit dieser Mitteilung stützt sich die „Kooperationsgemeinschaft Mammographie“ auf eine veröffentlichte Metastudie der „IARC-Handbook Working Group“ [Lauby-Secretan B et al. N Engl J Med. 2015;372(24):2353-8]. Die besten Daten zur Bewertung stammen demnach aus den qualitätsgesicherten Brustkrebsfrüherkennungs-Programmen – inzidenzbasierte Kohortenstudien mit langem Follow-up und Adjustierungen für Einführungszeit sowie für zeitliche Trends und geografische Unterschiede. Die Kooperationsgemeinschaft verweist in diesem Zusammenhang auch auf die „U.S. Preventive Services Task Force“, die ihre Empfehlungen dieses Frühjahr überarbeitet hat (http://screeningforbreastcancer.org). Bei der Kooperationsgemeinschaft Mammographie handelt es sich um eine gemeinsame Gründung der gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, sie existiert seit 2003. ...

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