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10.02.2021 | Online-Artikel

Vortrag: Thrombosemanagement bei gastro-onkologischen Patienten

Im Rahmen des Onko Experten Forums Gastrointestinal bespricht Prof. Florian Langer, Hamburg, die Antikoagulationstherapie bei gastro-onkologischen Patienten mit krebsassoziierter venöser Thromboembolie. Dazu stellt er zwei komplexe Patientenfälle aus der Klinik vor. Ihre antikoagulatorische Behandlung diskutiert er auf Basis aktueller Leitlinien sowie Vergleichsstudien zwischen NMH und DOAK.

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Aktuelle Daten zeigen ein stark gestiegenes CAT-Risiko

Mit der Weiterentwicklung der Tumortherapien hat auch die CAT-Inzidenz deutlich zugenommen.  Beispielsweise erhöhen Immuncheckpointinhibitoren das Thromboserisiko spezifisch, so Prof. Florian Langer, Hamburg, im Interview anlässlich des GTH 2022. Prognose und Verlauf der Krebserkrankung werden durch eine VTE maßgeblich beeinflusst, dennoch ist das Thrombose-Risiko noch nicht ausreichend bewusst. Wann welche antikoagulatorische Therapie zu bevorzugen ist, erklärt Prof. Langer anhand von Patientenbeispielen und mit Hilfe des CAT-Algorithmus. 

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Patienten mit GI-, GU- und Gyn-Tumoren tragen ein erhöhtes Risiko für tumorassoziierte Thrombosen (CAT). Im Nachgang zum GTH 2020 publizierten Onkologen und Gerinnungsexperten Empfehlungen zur CAT-Prophylaxe und CAT-Therapie, die dem erhöhten Blutungs- und Thromboserisiko dieser Entitäten gerecht werden. Arzneimittelinteraktionen und Nebenwirkungen von Chemotherapeutika spielen bei der Auswahl eines geeigneten Antikoagulanz eine entscheidende Rolle. Dabei spricht vieles für den Einsatz von NMH.

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