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Stellenwert von LAGH in der Praxis Wachstumshormone im Wandel: LAGH gewinnen an Bedeutung

  • 09.04.2025
  • Online-Artikel

Mangelnde Adhärenz ist ein vielschichtiges Problem bei täglich zu injizierenden Wachstumshormonen (GH). Der Zuspruch für die lang wirksamen (LAGH) nimmt zu – bei Patient*innen, Eltern und Behandler*innen. Drei Kolleg*innen berichten aus der Praxis und inwiefern sich die verfügbaren LAGH unterscheiden.

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Verpassen Kinder mit GHD bei täglicher GH-Therapie Injektionen?

Die bisherige Standardtherapie bei Wachstumshormonmangel (GHD) erfordert tägliche Injektionen – eine zusätzliche Belastung neben den vielen Herausforderungen der Erkrankung. Lang wirksame Wachstumshormone (LAGH) werden 1x pro Woche verabreicht und können so den Alltag der Patient*innen erleichtern.

GHD-Therapie: "Die emotionale und mentale Gesundheit ist absolut entscheidend"

Professor Tilman Rohrer betonte bei den Rare Endo Talks, wie relevant die psychosozialen Aspekte bei Wachstumshormonmangel (GHD) für die Therapie seien. Daten dazu und welche Rolle langwirksame Wachstumshormone (LAGH) bei GHD spielen, stellte er in seinen Highlights vom ENDO-Kongress 2025 vor.

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Wachstumshormonmangel im Fokus

Beim Wachstumshormonmangel (Growth hormone deficiency, GHD) produziert die Hypophyse nicht genügend Somatropin. GHD kann hereditär, erworben oder idiopathisch auftreten. Der Somatropinmangel führt nicht nur zu einem verzögerten Wachstum bei Kindern und Jugendlichen, sondern wirkt sich auch negativ auf das Wachstum der Organe sowie den Protein- und Energiemetabolismus aus. Mit der Substitution von Somatropin werden die pathologischen Prozesse normalisiert und normales Wachstum kann erreicht werden.

Bildnachweise
Fragezeichen auf Tafel/© Sitade | iStock