Zum Inhalt

2. Warum psychosomatische Grundversorgung?

  • 2016
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Psychische und psychosomatische Erkrankungen sind häufig. Die 12-Monats-Prävalenzen psychischer Störungen bei Erwachsenen liegen bei 28 %. Die meisten dieser Patienten werden durch Ärzte für Allgemeinmedizin und Fachärzte anderer Fachrichtungen behandelt. Diese besondere Versorgungssituation führte zur Aufnahme des Curriculums »Psychosomatischen Grundversorgung« in die Fort- und Weiterbildungsrichtlinien der Bundesärztekammer. Hier können Ärzte aller Fachgebiete Kompetenzen im Erkennen psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, im Anbieten begrenzter supportiver Gespräche sowie in der rechtzeitigen Überweisung in fachpsychotherapeutische Behandlung erwerben.
Titel
Warum psychosomatische Grundversorgung?
Verfasst von
Dr. med. Werner Geigges
Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-47744-1_2
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Lässt sich L-Thyroxin auch zum Frühstück einnehmen?

Ergebnisse einer kleinen randomisierten Studie aus den Niederlanden legen nahe, dass sich unter einer gewissen Dosisanpassung L-Thyroxin auch zum Essen einnehmen lässt, anstatt nüchtern vor der Mahlzeit. Optimalerweise würden die Ergebnisse indes noch in größeren Analysen bestätigt werden.

Massiv erhöhtes CA 19-9 weckt falschen Krebsverdacht

Massiver Gewichtsverlust, erhöhte Cholestaseparameter und ein extrem hoher Wert des Tumormarkers CA-19-9 bei einem Diabetiker werden als Zeichen eines Pankreaskarzinoms gedeutet. Doch Krebsangst und Tumorsuche hätten dem Mann erspart werden können.

Dilatierte Aorta ascendens: Mehr Überwachung = mehr Sicherheit?

US-Radiologinnen und -Radiologen haben retrospektiv Fälle ihrer Einrichtung ausgewertet und kommen zu dem Schluss, dass mehr Surveillance bei erweiterter Aorta ascendens nicht immer hilfreich ist: In der Mehrzahl der Fälle blieben die Dilatationen stabil – und um die seltenen Fälle mit späterer Dissektion besser identifizieren zu können, müssten andere Faktoren noch stärker berücksichtigt werden.

Diabetes in der Schwangerschaft macht Kinder infektanfällig

Schwangere mit Diabetes mellitus bringen ihre Kinder mit erhöhter Anfälligkeit für Infektionen zur Welt. Das hat eine US-Studie belegt und auch die Faktoren eruiert, die ein besonderes Risiko darstellen – wie etwa die Palette verfügbarer IgG-Antikörper im Nabelschnurblut.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Mann mit Frühstück und Tablettenbox/© Pierre Lombard / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Blutabnahme /© © Chutipon / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Arzt und Schwangere im Gespräch/© Pixel-Shot / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)