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28.11.2013 | Panorama | Ausgabe 11/2013

Im Fokus Onkologie 11/2013

Warum Raucher beim Aufhören zunehmen

Krebsrisiko sinkt, Gewicht steigt

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 11/2013
Autor:
Martin Roos
_ Ist schon bitter: Wer für immer die Finger von Glimmstengeln lässt, legt womöglich rund 7 kg an Masse zu. Auch wenn nicht alle Exraucher entsprechend diesem Ende der 1990er Jahre ermittelten Durchschnittswert zulegen: Fast immer steigt das Gewicht um Einiges, selbst bei denjenigen, die gleich viel oder sogar weniger Kalorien zu sich nehmen als vor dem Rauchstopp! Warum nur? Schuld ist die veränderte Darmflora, lautet die Antwort aus dem UniversitätsSpital Zürich. Dort haben Gerhard Rogler und Kollegen nachgewiesen, dass nach dem Rauchstopp jene Bakterienstämme überhandnehmen, die auch in der Darmflora von Fettleibigen dominieren: Stuhlproben offenbaren eine Überzahl von Proteobacteria und Bacteroidetes, während Firmicutes- und Actinobacteria verloren gehen. Offenbar begünstigt die neue Darmflora, Nahrung optimal zu verstoffwechseln. Schade: Roglers Studie zeichnet sich durch eine geringe Probandenzahl aus; sie umfasst, einschließlich der Kontrollgruppen, nur zwanzig Probanden. Die Wissenschaftler schließen deswegen ihren Fachbeitrag bewusst damit, größere Studien mit langer Laufzeit zu begrüßen [Biedermann L et al. PLoS One. 2013;8(3):e59260]. ...

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