Was bringt die Laserblutbehandlung?
- 02.12.2014
- Was Patienten fragen
- Verfasst von
- Springer Medizin-Verlag
- Erschienen in
- best practice onkologie | Ausgabe 6/2014
Auszug
Insbesondere im Internet stoßen Krebspatienten immer wieder auf die so genannte „Blutakupunktur“. Es handelt sich hier um spezielle Form der Kaltlichtlaserakupunktur (Low-Level Lasertherapie). Bei letzterer wird an typischen Akupunkturpunkten Laserlicht über sogenannte „Lasernadeln“ (eigentlich kleine Laserlampen) in die Haut eingestrahlt wird. Demgegenüber wird bei der erstmals in den 1980er Jahren in der ehemaligen Sowjetunion eingesetzten intravasalen Laserblutbestrahlung mittels eines lichtleitenden Einmalkatheters das Laserlicht in der Ellenbeuge direkt in das fließende Blut „eingebracht“. Blutzellen sollen es absorbieren und die so aufgenommene Energie an innere Organe weitergeben. Von Anbietern postulierte Wirkungen sind neben einer „allgemeinen Belebung“ positive Effekte auf Zucker- und Fettstoffwechsel, Leberwerte, chronische Entzündungen, Schmerzen, Blutdruck und vieles mehr. Auch eine Stimulierung des Immunsystems wird der Methode zugeschrieben — was aus Anbietersicht die Grundlage für den Einsatz der Methode bei Krebserkrankungen darstellt. …
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- Titel
- Was bringt die Laserblutbehandlung?
- Verfasst von
-
Springer Medizin-Verlag
- Publikationsdatum
- 02.12.2014
- Verlag
- Springer-Verlag
- Erschienen in
-
best practice onkologie / Ausgabe 6/2014
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11654-014-0572-4
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