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31.07.2018 | Leitthema | Ausgabe 5/2018

Gefässchirurgie 5/2018

Was haben wir aus prospektiv randomisierten Studien über die PAVK gelernt?

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 5/2018
Autoren:
Dr. P. Majd, J. Brunkwall

Zusammenfassung

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) stellt uns täglich vor Herausforderungen, wobei uns die prospektiv randomisierten Studien bei der Entscheidung helfen können. Hierzu wurde eine Recherche in PubMed durchgeführt, die den Zeitraum von 1990 bis Ende 2017 umfasst. Zusammenfassend teilen wir die Läsionen in den unteren Extremitäten in drei Abschnitte ein:
1. Aortoiliakaler Abschnitt: Laut Studienlage zeigen die Stentimplantationen einen besseren technischen Erfolg im Vergleich zu PTA. Der Vergleich zwischen gecoverten Stents und Bare-Metal-Stents zeigt nach 5 Jahren eine signifikant höhere Offenheitsrate in der Gruppe mit gecoverten Stents. Es fehlen aber Studien, die die offene Chirurgie mit den endovaskulären Techniken vergleichen.
2. Femoropoplitealer Abschnitt: Die Bypasschirurgie konnte gegenüber der PTA („percutaneous transluminal angioplasty“) und dem Stent eine Überlegenheit zeigen, aber keinen Unterschied gegenüber dem gecoverten Stent. Die Stentimplantation zeigt eine Überlegenheit gegenüber der PTA und dem DES („drug eluting stent“). Sie zeigte eine gute primäre Offenheitsrate nach 12 Monaten.
3. Popliteokruraler Abschnitt: Für diesen Abschnitt kann die Subanalyse der BASIL-Studie als offene Methode erwähnt werden, in der die Patienten sich schneller von Ruheschmerzen erholten. Weitere Vergleiche fehlen aber. Damit bleiben die offene Chirurgie, DES, PTA und evtl. Stenting die Methoden der Wahl bei CLI („critical limb ischemia“).

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