Was können wir als Gesellschaft gegen Einsamkeit tun?
- 20.06.2025
- Online-Artikel
Einsamkeit ist mehr als nur ein Gefühl – sie kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Besonders betroffen sind junge Menschen und Frauen. Wie Einsamkeit unsere Gesundheit beeinflusst und was dagegen getan werden kann – drei Fragen und Antworten!
VERTEX SPACE / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)
Warum ist Einsamkeit so gefährlich für unsere Gesundheit?
Einsamkeit erhöht das Risiko für verschiedene körperliche und psychische Erkrankungen. Wenn Menschen unfreiwillig allein sind, steigt ihre Sterblichkeit um bis zu 32 Prozent. Einsamkeit kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Demenz führen. Auch Depressionen, Angststörungen und Suchtverhalten sind häufig mit Einsamkeit verbunden. Diese Probleme verstärken das Gefühl der Isolation und schaffen einen Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist.
Wer ist besonders von Einsamkeit betroffen?
Besonders junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren fühlen sich zunehmend einsam. In den letzten zehn Jahren hat sich die Einsamkeit in dieser Altersgruppe verdoppelt. Auch sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Gründe dafür könnten isolierende Tätigkeiten wie die Pflege von Angehörigen oder ein höheres Bedürfnis nach sozialer Teilhabe sein. Menschen, die allein leben, sind ebenfalls stärker gefährdet, sich einsam zu fühlen.
Was kann gegen Einsamkeit unternommen werden?
Einsamkeit sollte als gesamtgesellschaftliches Problem erkannt werden. Auf individueller Ebene kann sie in der medizinischen Routineversorgung erfasst werden, um präventive Maßnahmen zu ermöglichen. Psychotherapie kann helfen, ungünstige Beziehungsmuster zu erkennen und zu verändern. Auf gesellschaftlicher Ebene sind Informationskampagnen und die Förderung von Begegnungsstätten und Wohnformen, die den Austausch zwischen Generationen unterstützen, wichtig. Soziale Medien und digitale Kontakte können echte Begegnungen nicht ersetzen – körperliche Nähe bleibt entscheidend für das Gefühl von Verbundenheit.
Dieser Text ist eine KI generierte Zusammenfassung, die von Springer Medizin erstellt, geprüft und nachbearbeitet wurde.
Quelle: Kilic S. Einsamkeit - eine gesellschaftliche Aufgabe? DNP – Die Neurologie & Psychiatrie /Ausgabe 2/2025
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