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11.10.2016 | Pharmaforum | Ausgabe 10/2016

NeuroTransmitter 10/2016

Was wünscht sich der Patient mit schubförmiger MS? Fragen Sie ihn!

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 10/2016
Autor:
Dr. Matthias Herrmann
„Verborgene Symptome“ der MS wie Fatigue, Depressionen und kognitive Störungen sind häufig und beeinträchtigen die Lebensqualität der Patienten massiv. Dies gilt besonders dann, wenn mehrere solcher Symptome gleichzeitig vorliegen oder ein Patient ihretwegen berufsunfähig wird. Hierauf verwies PD Dr. phil. Dipl.-Psych. Iris-Katharina Penner, COGITO GmbH, Düsseldorf, der zufolge sich im Gespräch mit dem Patienten nicht immer alle möglicherweise auftretenden Probleme ansprechen lassen. „Einige Key Points sollten aber abgefragt werden, etwa: Wie ist es mit Ihrem Gedächtnis?“, betonte die Neurowissenschaftlerin. Ein weiterer Grund, weshalb mit den Patienten über mehr als „nur“ das körperliche Befinden gesprochen werden müsse: Sie allein könnten beurteilen, was Glück und Zufriedenheit für sie bedeute. Tatsächlich messen Patienten mit MS ihrer mentalen Gesundheit und Vitalität sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand die größte Bedeutung bei [Rothwell PM et al. BMJ 1997; 314: 1580 – 83]. Ärzte hingegen achten mehr auf die physischen Beeinträchtigungen. Den Patienten gegenüber sollten sie aber frühzeitig thematisieren, dass es im Krankheitsverlauf zum Beispiel auch zu kognitiven Beeinträchtigungen kommen könne. ...

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