Relevante Rote-Hand-Briefe und PRAC-Signale für die Psychiatrie
Risikoinformationen für Arzneimittel in den Jahren 2024–2026
- 30.03.2026
- Wechselwirkungen und unerwünschte Wirkungen
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 2
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Bayerische Landesärztekammer
- Zertifiziert bis
- 13.03.2027
- Anzahl Versuche
- 2
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Risikoinformationen zu Arzneimitteln, die direkt von pharmazeutischen Unternehmen an die Fachöffentlichkeit versendet werden, sind als Rote-Hand-Briefe bekannt. Im Fach Psychiatrie und Psychotherapie haben die Rote-Hand-Briefe für Haldol Decanoat (2017, Indikationsveränderung, Änderung der Dosierung) und Citalopram (2011, dosisabhängige QTc-Zeit-Verlängerung) eine gewisse „Berühmtheit“ erlangt. Im Alltag fällt es jedoch schwer, den Überblick über alle Empfehlungen, Hinweise, Warnungen und Rote-Hand-Briefe zu behalten. Dieser CME-Beitrag fasst deshalb wesentliche Meldungen aus den Jahren 2024–2026 zusammen.
Nach Lektüre dieser Lerneinheit …
- wissen Sie, welche aktuellen Rote-Hand-Briefe und PRAC-Signale für die Psychiatrie relevant sind,
- kennen Sie die gesetzlichen Anforderungen und Prozesse zur Veröffentlichung von Risikoinformationen zu Arzneimitteln,
- wissen Sie, welche spezifischen Empfehlungen und Änderungen für die Medikamente Lecanemab, Finasterid, Dutasterid, Clozapin und Valproat gelten,
- kennen Sie die Bedeutung der regelmäßigen Überprüfung von PRAC-Meldungen für die klinische Praxis,
- wissen Sie, wie Sie PRAC-Datenbanken und das BfArM für das Management unerwünschter Arzneimittelwirkungen nutzen können.
Die Bayerische Landesärztekammer vergibt für diese Fortbildungseinheit der Kategorie I 2 Fortbildungspunkte. Die Fortbildung ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt.