Weichgewebeinfektionen
- 27.01.2022
- Weichteilinfektionen
- CME
- Verfasst von
- Dr. Robert Rongisch
- Mario Fabri
- Erschienen in
- Die Dermatologie | Ausgabe 3/2022
Zusammenfassung
Haut- und Weichteilinfektionen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern des klinischen Alltags. Diese umfassen ein weites Spektrum heterogener Krankheitsbilder, das von harmlosen Lokalinfektionen bis hin zu schweren, foudroyant-septischen Erkrankungen reicht. Hauptverursacher von Haut- und Weichteilinfektionen sind Staphylokokken und Streptokokken. Die therapeutische Bandbreite reicht von antiseptischen Lokalbehandlungen über systemische Antibiotikagaben bis hin zu notfallmäßig chirurgischen Interventionen. Nicht nur die Diskrepanz zwischen primärer Ausprägung der Infektion und klinischem Verlauf, sondern auch die vielfältige Terminologie auf dem Gebiet der Weichgewebeinfektionen stellt eine Herausforderung dar. Historisch geprägte Begriffe wie die Pyodermie, das Erysipel oder die Phlegmone überschneiden sich inhaltlich mit angelsächsischen Definitionen, was die Abgrenzung und genaue Einordnung des vorliegenden Krankheitsbildes erschwert. Nicht zuletzt durch die Terminologie klinischer Studien gewinnt der internationale Sammelbegriff „acute bacterial skin and skin structure infections“ (ABSSSI) zunehmend an Bedeutung.
- Titel
- Weichgewebeinfektionen
- Verfasst von
-
Dr. Robert Rongisch
Mario Fabri
- Publikationsdatum
- 27.01.2022
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Weichteilinfektionen
Streptokokken
Antibiotika
Clindamycin
Impetigo contagiosa
Phlegmone
Erysipel
Vibrionen
Nekrotisierende Fasziitis
Dermatologie - Erschienen in
-
Die Dermatologie / Ausgabe 3/2022
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00105-021-04937-8
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