Zum Inhalt
Die Dermatologie

Weichgewebeinfektionen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Haut- und Weichteilinfektionen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern des klinischen Alltags. Diese umfassen ein weites Spektrum heterogener Krankheitsbilder, das von harmlosen Lokalinfektionen bis hin zu schweren, foudroyant-septischen Erkrankungen reicht. Hauptverursacher von Haut- und Weichteilinfektionen sind Staphylokokken und Streptokokken. Die therapeutische Bandbreite reicht von antiseptischen Lokalbehandlungen über systemische Antibiotikagaben bis hin zu notfallmäßig chirurgischen Interventionen. Nicht nur die Diskrepanz zwischen primärer Ausprägung der Infektion und klinischem Verlauf, sondern auch die vielfältige Terminologie auf dem Gebiet der Weichgewebeinfektionen stellt eine Herausforderung dar. Historisch geprägte Begriffe wie die Pyodermie, das Erysipel oder die Phlegmone überschneiden sich inhaltlich mit angelsächsischen Definitionen, was die Abgrenzung und genaue Einordnung des vorliegenden Krankheitsbildes erschwert. Nicht zuletzt durch die Terminologie klinischer Studien gewinnt der internationale Sammelbegriff „acute bacterial skin and skin structure infections“ (ABSSSI) zunehmend an Bedeutung.
Titel
Weichgewebeinfektionen
Verfasst von
Dr. Robert Rongisch
Mario Fabri
Publikationsdatum
27.01.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 3/2022
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-021-04937-8
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Bildnachweise
Honiggelbe Crustae bei Impetigo contagiosa eines Kindes /© Klinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Fakultät und Uniklinik Köln