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23.08.2017 | Übersichten | Ausgabe 10/2017

Der Urologe 10/2017

Weiterbildungs- und Arbeitsbedingungen urologischer Assistenzärzte in Deutschland

Ergebnisse einer GeSRU-Umfrage von 2015

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 10/2017
Autoren:
Dr. H. Arnold, C. P. Meyer, J. Salem, M. Raspe, J. P. Struck, H. Borgmann
Wichtige Hinweise
Hinweis. Wenn im Text von Ärzten gesprochen wird, so geschieht dies aus Gründen des besseren Leseflusses. Es sind ausdrücklich alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen.

Zusammenfassung

Hintergrund

Eine gute urologische Weiterbildung bildet die Grundlage für eine qualitativ hochwertige urologische Patientenversorgung und ist essentiell für den Erhalt unserer Fachdisziplin. Den Status quo der urologischen Weiterbildung zu erfassen, stellt den ersten Schritt zu ihrer Verbesserung dar.

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, die Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen urologischer Assistenzärzte in Deutschland möglichst umfassend abzubilden.

Material und Methoden

Die Online-basierte Befragung der GeSRU („German Society of Residents in Urology“) von in Deutschland arbeitenden urologischen Assistenzärzten untersucht die aktuellen Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen. Zusätzlich wurde das Modell beruflicher Gratifikationskrisen zur Beurteilung der psychosozialen Arbeitsbelastung eingesetzt.

Ergebnisse

An der Befragung nahmen 472 Ärzte teil. Im stark verdichteten Arbeitsalltag leiden Fort- und Weiterbildung, familien- und forschungsfreundliche Arbeitsbedingungen sind rar. Ein Teil der Ärzte zieht hieraus persönliche Konsequenzen. Zudem ist der Einfluss ökonomischer Erwägungen deutlich spürbar. Die psychosoziale Belastung der befragten Ärzte ist sehr hoch und stellt ein Risiko für die Gesundheit der Ärzte selbst sowie für die Behandlungsqualität ihrer Patienten dar.

Schlussfolgerungen

Anpassungen der Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen in der Urologie sind auf Grundlage der erhobenen Daten erforderlich, um die Qualität der Patientenversorgung und die Attraktivität des Berufsbildes für die Zukunft zu erhalten.

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