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Weitere Leitthemen

Weitere Leitthemen

Ausgabe 6/2025

Zwischen Evidenz und Erfahrung 

Medizinischer Fortschritt entsteht nicht allein durch Innovation, sondern durch ihre Übersetzung in den klinischen Alltag: Das Zusammenspiel von Erfahrung und Evidenz, von Spezialisierung und interdisziplinärem Austausch, ist der Schlüssel, um alten und neuen Herausforderungen in der Rheumatologie gerecht zu werden.

Ausgabe 5/2025

Schulter und Rheuma

Das Schultergelenk ist im langfristigen Verlauf einer aktiven entzündlich rheumatischen Gelenkerkrankung nahezu immer betroffen. Allerdings ist eine Beteiligung des Glenohumeralgelenks insbesondere zu Krankheitsbeginn häufig schwierig zu erkennen, da das Schultergelenk einer klinisch verlässlichen Untersuchung kaum zugänglich ist.

Ausgabe 4/2025

Infektion und Rheuma 

Das unterschiedliche Ergebnis einer Infektion hängt wesentlich vom Wirt ab, seinem Immunsystem, seiner genetischen Veranlagung und seiner Umwelt. Bei einigen rheumatischen Erkrankungen liegt eine besondere genetische Empfänglichkeit für Erreger bedingte Krankheiten vor, wobei die genauen Dispositionsfaktoren nur zum Teil bekannt sind.

Ausgabe 2/2025

Osteologie

Die Osteoporose gehört zu den häufigsten Komorbiditäten rheumatologischer Erkrankungen. Das ist einerseits durch den entzündlichen Charakter dieser Erkrankungen zu erklären, aber auch durch andere Faktoren wie die zur Behandlung eingesetzten Medikamente, etwa Glukokortikoide, Mobilitätseinschränkungen oder Vitamin-D-Mangel.

Ausgabe 10/2024

Neues von den Vaskulitiden

Die Vaskulitiden gehören zu den komplexesten und damit auch spannendsten Krankheitsbildern in der Rheumatologie. Trotzdem werden sie – gerade im Vergleich zu anderen rheumatischen Erkrankungen – gelegentlich stiefmütterlich behandelt und bleiben in Fortbildungen und auf Fortbildungskongressen weiterhin unterrepräsentiert.

Ausgabe 9/2024

Nichtmedikamentöse Therapien

Nichtmedikamentöse Verfahren können bei rheumatischen Erkrankungen die Wirkung von Medikamenten unterstützen, Schmerzen mindern sowie Beweglichkeit und Funktion der Gelenke und Wirbelsäule erhalten. Studien zeigen zudem, dass physikalisch-therapeutische Maßnahmen auch Änderungen auf molekularer Ebene bewirken und so die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigern können.

Ausgabe 8/2024

Head-to-Head Studien

Head-to-Head(H2H)-Studien sind essenziell, um die optimale Therapie hinsichtlich Wirksamkeit und Nebenwirkungen auszuwählen, besonders wenn mehrere Medikamente oder Therapiestrategien verfügbar sind: Sie liefern wertvolle Daten, die in die aktuellen Therapiealgorithmen und Leitlinien und damit in den klinischen Alltag einfließen.

Ausgabe 7/2024

Covid in der Rheumatologie

Die COVID-19-Pandemie durch das neu aufgetretene Virus SARS-CoV‑2 hat die Welt seit Ende 2019 über drei Jahre nachhaltig beeinflusst, auch Deutschland. Da das Immunsystem und Infektionen untrennbar verbunden sind, ergaben sich für die Rheumatologie zahlreiche Fragen und viele neue Herausforderungen.

Ausgabe 6/2024

Systemischer Lupus und systemische Sklerose

In den letzten Jahren konnte bereits gezeigt werden, dass eine an Krankheitsaktivität auf der einen und Krankheitsschaden auf der anderen Seite ausgerichtete Therapie und ein damit gezielterer Einsatz herkömmlicher Immunsuppressiva die Prognose von Patientinnen und Patienten mit Kollagenosen deutlich verbessern kann. Diese Entwicklungen nehmen nun spürbar an Fahrt auf.

Ausgabe 5/2024

Fieber in der Rheumatologie

Fieber und Inflammation unklarer Ursache sind ein häufiges Problem in der Rheumatologie. Rheumatologinnen und Rheumatologen sind dabei immer wieder mit der Frage konfrontiert, ob Fieber und Inflammation bei einer immunsuppressiv behandelten rheumatischen Systemerkrankung durch eine Infektion oder persistierende Krankheitsaktivität bedingt sind.

Ausgabe 2/2024

Toleranz und Immunkompetenz

Autoimmunität ist eine wesentliche Komponente chronischer rheumatischer Entzündungen. Die Tatsache, dass bei vielen Patienten mit solchen Erkrankungen bis heute keine langfristige therapiefreie Remission erreicht werden kann, zeigt, dass wir die immunologische Toleranz noch nicht gut genug verstehen, um sie therapeutisch wieder herstellen zu können.

Ausgabe 1/2024

Kinderrheumatologie

Der Fortschritt in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen ist enorm: Dies betrifft nicht nur das Verständnis und Management der Erkrankungen, sondern auch die beachtliche Ausweitung zu Nachbardisziplinen und zu Grundlagenfächern wie Pharmakologie, Infektiologie, Immunologie und Humangenetik.

Ausgabe 10/2023

Update Endoprothetik

Unsere Krankenhausstrukturen konzentrieren sich in erster Linie auf die lebenswichtige Notfallversorgung. Auch die Herstellung von Lebensqualität muss jedoch im Zentrum stehen, wie sie etwa die endoprothetische Versorgung leistet: Dank dieser können berufliche Schaffenskraft und Teilhabe am sozialen Leben wiederhergestellt werden.

Ausgabe 8/2023

Innovative Verfahren der Bildgebung

In der Rheumatologie haben bildgebende Verfahren eine zunehmende Bedeutung erlangt. Insbesondere die konventionelle Röntgenmethode sowie die Magnetresonanztomographie (MRT) und Gelenksonographie haben sich etabliert. Es gibt jedoch noch weitere, teilweise (bisher) nicht standardmäßig verwendete Bildgebungsverfahren.

Ausgabe 6/2023

Externe Modulation des Immunsystems

Lange Zeit wurde das Immunsystem als ein autonomes System angesehen. In den letzten Jahren jedoch kam es zu neuen Erkenntnissen, die auf eine profunde Modulation des Immunsystems durch das autonome Nervensystem (ANS) hinweisen. Diese Interaktionen wissenschaftlich valide und reliabel darzustellen, ist eine große Herausforderung.

Ausgabe 5/2023

Assessment Tools in der Rheumatologie

Die Rheumatologie hat in den letzten Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht, woran die Errungenschaften des „outcomes research“ einen wesentlichen Anteil haben: Dank ihnen kann die Komplexität rheumatologischer Krankheitsbilder besser erkannt werden, Patienten nicht nur besser diagnostiziert, sondern ihre Erkrankung auch longitudinal erfasst werden.

Ausgabe 4/2023

Immunologie in der Rheumatologie

Die Immunologie gehört ganz wesentlich zur Arbeit von Rheumatologinnen und Rheumatologen: Ohne ein fundiertes Verständnis immunologischer Prozesse und deren Pathologien kann in Zeiten von Zell-depletierenden Therapien, Zytokin‑/Interleukin-Blockade und hochsensitiven intrazellulären Immunmodulatoren nicht behandelt werden.

Ausgabe 3/2023

Rheumatologie und Onkologie

Bei der Erkennung und Beseitigung potenziell gefährlicher Zellen spielt das Immunsystem eine zentrale Rolle. Ziel der modernen onkologischen Pharmakotherapie ist es daher, das Immunsystem im Kampf gegen Neoplasien zu ertüchtigen. Hieraus entstehen vielfältige Zusammenhänge mit der Rheumatologie.

Ausgabe 1/2023

Rückenschmerzen aus verschiedenen Perspektiven

Rückenschmerzen können äußerst plagend sein. Und sie sind nicht selten Zeichen für ein manchmal so relevantes Problem, dass auch in angespannten Gesundheitssystemen Patienten mit einer Rückenschmerzsymptomatik primär den Zugang zu einer allgemeinmedizinischen, bei kritischen Zeichen aber auch einer spezialärztlichen Beurteilung behalten müssen.

Ausgabe 7/2022

Granumatulöse Erkrankungen

Histopathologisch handelt es sich bei Granulomen um eine chronische Entzündungsreaktion, die sich primär gegen eingedrungene Fremdkörper richtet. Diese werden von der Umgebung durch ein dichtes Infiltrat aus Entzündungszellen abgegrenzt. In der Rheumatologie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit Granulomen bzw. granulomatösen Erkrankungen konfrontiert zu werden.