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08.03.2014 | Pharmaforum | Ausgabe 3/2014

NeuroTransmitter 3/2014

Welche Antipsychotika sind gut verträglich?

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 3/2014
Autor:
Michael Koczorek
Neben der klinischen Erfahrung ist die Kenntnis der Nebenwirkungen entscheidend für die Auswahl einer antipsychotischen Therapie. Eine Metaanalyse von 212 Studien mit 43.000 Patienten mit Schizophrenie analysierte die Wirksamkeit und Verträglichkeit von 15 Antipsychotika im direkten und indirekten Vergleich [Leucht S et al., Lancet 2013; 382: 951–62]. Danach waren alle untersuchten Substanzen in der antipsychotischen Wirksamkeit Placebo signifikant überlegen. „Alle aktiven Substanzen zeichneten sich gegenüber Placebo auch durch eine signifikant geringere Drop-out-Rate aus„, erklärte Professor Hans-Peter Volz, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck. Am günstigsten schnitt Amisulprid (OR: 0,43) ab, am ungünstigsten Haloperidol (OR: 0,80). Unterschiedlich ist der Einfluss der Antipsychotika auf das Körpergewicht: Unter Haloperidol, Ziprasidon und Lurasidon kam es zu keiner signifikanten Gewichtszunahme, unter Zotepin und Olanzapin war die Zunahme am höchsten. Extrapyramidal-motorische Störungen (EPS) waren unter Clozapin signifikant seltener als unter Placebo. Für Sertindol, Olanzapin, Quetiapin, Aripiprazol, Iloperidon, Amisulprid und Asenapin war der Effekt nicht signifikant. Paliperidon, Risperidon, Lurasidon, Chlorpromazin und Zotepin steigerten das Risiko um das 2- bis 3-Fache, Haloperidol um das 5-Fache. ...

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