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14.02.2014 | Schwerpunkt_Hypertonie | Ausgabe 1/2014

CardioVasc 1/2014

Welche Rolle spielt die Therapieadhärenz?

„Therapierefraktäre“ Hypertonie

Zeitschrift:
CardioVasc > Ausgabe 1/2014
Autoren:
PD Dr. Oliver Jung, Helmut Geiger

Abstract

Ein unkontrollierter Hypertonus unter antihypertensiver Mehrfachtherapie ist nicht immer gleichbedeutend mit einem therapierefraktären Hypertonus. Bevor die Diagnose einer resistenten Hypertonie gestellt werden kann, müssen Ursachen einer Pseudoresistenz ausgeschlossen werden. Zu den Ursachen einer Pseudoresistenz zählt u. a. auch eine mangelhafte Medikamenteneinnahme (Adhärenz). Studien bei denen die Adhärenz in größeren, nichtselektierten Kollektiven von Hypertonikern untersucht wurde, zeigen dass die Therapieadhärenz bei etwa 50% liegt. Im klinischen Alltag ist es oft schwierig, eine mangelnde Therapietreue nachzuweisen bzw. zu widerlegen. Diese Problematik gewinnt gerade im Angesicht neuer, invasiver Techniken zur Blutdruckkontrolle an Bedeutung, da die Anwendung solcher Verfahren den Nachweis einer adäquaten Adhärenz voraussetzt. Wie häufig eine mangelnde Adhärenz Ursache für eine „scheinbar“ therapierefraktäre Hypertonie ist, wurde bisher nur wenig untersucht. Neuere Untersuchungen und Messverfahren legen jedoch nahe, dass eine mangelnde Adhärenz für bis zu 50% der Fälle von „scheinbar“ therapierefraktärer Hypertonie verantwortlich ist.

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