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Erschienen in: Forum der Psychoanalyse 1/2023

25.01.2023 | SCHWERPUNKT: GESCHLECHTSIDENTITÄT IM UMBRUCH

Welches Geschlecht haben wir?

Über das Verhältnis von Anatomie, Identifikation und Fantasie bei der Aneignung des Geschlechts

verfasst von: Falk Stakelbeck

Erschienen in: Forum der Psychoanalyse | Ausgabe 1/2023

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Zusammenfassung

Der Zusammenhang von anatomischer Geschlechterdifferenz, deren Verarbeitung und psychische Repräsentanz stellt das Spezifische der psychoanalytischen Theorie zur Geschlechtsidentität dar. Darüber, was im Prozess der Aneignung des Geschlechts als Vorgaben, als Einfluss und Ziel gedacht wird, herrscht allerdings keine Einigkeit. An drei exemplarischen Konzepten wird dieser Prozess der Aneignung vorgestellt und beschrieben, wie die von Freud eingeführte Dichotomie des Geschlechts – von anatomischem und fantasiertem Geschlecht – in der Theorie von Fast, die der Identifikation das entscheidende Gewicht gibt, und in der Theorie von LeSoldat, die die triebtheoretisch phantasmatische Linie wieder aufnimmt, verstanden werden. Verbunden mit diesen Zugängen sind jeweils unterschiedliche Konzeptionen von psychischer Bisexualität.
Literatur
Zurück zum Zitat Butler J (1991) Das Unbehagen der Geschlechter. Suhrkamp, Frankfurt/M. Butler J (1991) Das Unbehagen der Geschlechter. Suhrkamp, Frankfurt/M.
Zurück zum Zitat Freud S (1913j) Das Interesse an der Psychoanalyse. GW, Bd. 8, S 389–420 Freud S (1913j) Das Interesse an der Psychoanalyse. GW, Bd. 8, S 389–420
Zurück zum Zitat Freud S (1923b) Das Ich und das Es. GW, Bd. 13, S 237–289 Freud S (1923b) Das Ich und das Es. GW, Bd. 13, S 237–289
Zurück zum Zitat Freud S (1924a) Der Untergang des Ödipuskomplexes. GW, Bd. 13, S 395–402 Freud S (1924a) Der Untergang des Ödipuskomplexes. GW, Bd. 13, S 395–402
Zurück zum Zitat Freud S (1931b) Über die weibliche Sexualität. GW, Bd. 14, S 514–537 Freud S (1931b) Über die weibliche Sexualität. GW, Bd. 14, S 514–537
Zurück zum Zitat Freud S (1933a) Neue Folgen der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. GW, Bd. 15, S 3–197 Freud S (1933a) Neue Folgen der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. GW, Bd. 15, S 3–197
Zurück zum Zitat Freud S (1937c) Die endliche und die unendliche Analyse. GW, Bd. 16, S 59–99 Freud S (1937c) Die endliche und die unendliche Analyse. GW, Bd. 16, S 59–99
Zurück zum Zitat Gsell M, Zürcher M (2011) Licht ins Dunkel der Bisexualität. Bisexualität, anatomische Geschlechterdifferenz und die psychoanalytische Bedeutung von „männlich“ und „weiblich“. Psyche - Z Psychoanal 65:699–729 Gsell M, Zürcher M (2011) Licht ins Dunkel der Bisexualität. Bisexualität, anatomische Geschlechterdifferenz und die psychoanalytische Bedeutung von „männlich“ und „weiblich“. Psyche - Z Psychoanal 65:699–729
Zurück zum Zitat LeSoldat J (2015) Grund zur Homosexualität. Frommann-Holzboog, Stuttgart LeSoldat J (2015) Grund zur Homosexualität. Frommann-Holzboog, Stuttgart
Zurück zum Zitat Reiche R (1997) Gender ohne Sex. Geschichte, Funktion und Funktionswandel des Begriffs „Gender“. Psyche - Z Psychoanal 51:926–957 Reiche R (1997) Gender ohne Sex. Geschichte, Funktion und Funktionswandel des Begriffs „Gender“. Psyche - Z Psychoanal 51:926–957
Zurück zum Zitat Stoller R (1968) Sex and gender: on the development of masculinity and femininity. Science, House, New York Stoller R (1968) Sex and gender: on the development of masculinity and femininity. Science, House, New York
Metadaten
Titel
Welches Geschlecht haben wir?
Über das Verhältnis von Anatomie, Identifikation und Fantasie bei der Aneignung des Geschlechts
verfasst von
Falk Stakelbeck
Publikationsdatum
25.01.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Forum der Psychoanalyse / Ausgabe 1/2023
Print ISSN: 0178-7667
Elektronische ISSN: 1437-0751
DOI
https://doi.org/10.1007/s00451-022-00495-4

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