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01.06.2014 | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 6/2014

Der Ophthalmologe 6/2014

Wesentliche Aspekte der augenärztlichen Begutachtung für die private Unfallversicherung

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 6/2014
Autor:
Prof. Dr. F. Tost

Zusammenfassung

Aufträge zur Begutachtung stellen grundsätzlich hohe Anforderungen an den beauftragten Augenarzt, da sich diese Tätigkeit von seinem sonstigen klinischen Arbeitsfeld unterscheidet. Neben der Erfassung von objektiven Symptomen und subjektiver Symptomatik in besonderer analytischer Weise werden dem Augenarzt Kenntnisse zu grundlegenden Rechtsbegriffen wie haftungsbegründender Kausalität, Beweis, Beweismaß etc. abverlangt. Nur unter den genannten Voraussetzungen kann der Augenarzt seiner Funktion als Sachverständiger in hoher Qualität genügen und die spezialärztlichen ophthalmologischen Leistungen adäquat den Forderungen des überwiegend juristisch an jeweils gültigen Rechtsnormen orientierten Gutachtenauftraggebers ausrichten. Besonders häufige Schwierigkeiten bei der Erstellung von augenärztlichen Gutachten für die private Unfallversicherung, beispielsweise Festsetzung der Minderung der Gebrauchsfähigkeit, Berücksichtigung einer Partialkausalität, Diplopiebewertung, werden erörtert.

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