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13.12.2021 | Übersicht | Ausgabe 8/2021

Allergo Journal 8/2021

White Paper Erdnussallergie - Teil 2: Diagnostik der Erdnussallergie unter besonderer Berücksichtigung der molekularen Komponentendiagnostik

Zeitschrift:
Allergo Journal > Ausgabe 8/2021
Autoren:
Lea Alexandra Blum, Birgit Ahrens, Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Prof. Dr. med. Kirsten Beyer, Michael Gerstlauer, Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann, Dr. med. Lars Lange, Katja Nemat, Prof. Dr. med. Christian Vogelberg, PD Dr. Katharina Blümchen

Zusammenfassung

Hintergrund: Die Erdnussallergie ist eine IgE-vermittelte Immunreaktion, welche sich meist im Kindesalter manifestiert und zu leichten Hautreaktionen bis hin zur Anaphylaxie führen kann. Da die Lebensqualität durch die Diagnose einer Erdnussallergie bei Betroffenen stark reduziert ist, sollte immer eine akkurate Diagnosestellung erfolgen.
Methoden: Es wurde eine selektive Literaturrecherche in Pubmed durchgeführt und in einem Konsens wurden diagnostische Algorithmen angefertigt.
Ergebnisse: Die wichtigsten diagnostischen Schlüsselelemente beinhalten eine detaillierte klinische Anamnese, den Nachweis einer erdnussspezifischen Sensibilisierung mittels Haut-Pricktestung und/oder In-vitro-Bestimmung des Erdnuss(extrakt)-spezifischen IgE und/oder der molekularen Komponentendiagnostik sowie des Goldstandards, der doppelblinden, placebokontrollierten Nahrungsmittelprovokation. Über diese Elemente, inklusive der publizierten Cut-off-Werte, wurden diagnostische Algorithmen erstellt für folgende Konstellationen: 1) Verdacht auf primäre Erdnussallergie mit eindeutiger systemischer Soforttypreaktion in der Anamnese, 2) Verdacht auf primäre Erdnussallergie mit fraglichen Symptomen, 3) Verdacht auf eine pollenassoziierte Erdnussallergie mit rein oropharyngealen Symptomen in der Anamnese oder 4) Zufallsbefund bei Sensibilisierungstestung und keine Erdnussingestion bislang.
Schlussfolgerung: Die wichtigsten diagnostischen Maßnahmen bei der Ermittlung der Diagnose einer Erdnussallergie sind die klinische Anamnese und der Sensibilisierungsnachweis auch über die komponentenbasierte Diagnostik. Bei unklaren Ergebnissen sollte allerdings immer der Goldstandard - die orale Provokationstestung - herangezogen werden.
Zitierweise: Blum LA, Ahrens B, Klimek L, Beyer K, Gerstlauer M, Hamelmann E, Lange L, Nemat K, Vogelberg C, Blumchen K. White paper peanut allergy - part 2: Diagnosis of peanut allergy with special emphasis on molecular component diagnostics. Allergo J Int 2021;30:270-81

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