Zum Inhalt

Wie ist es, dement zu sein?

Epistemologische Probleme und filmästhetische Lösungsperspektiven in der Demenzethik

  • 01.03.2015
  • Originalarbeit
Erschienen in:

Zusammenfassung

Der Perspektive der Betroffenen kommt im medizinethischen Fachdiskurs der Gegenwart eine grundlegende Bedeutung zu. Im Fall der Demenz wird der Zugang zu ihr allerdings durch krankheitsbedingte Abbauprozesse zunehmend erschwert. Neben anderen künstlerisch-ästhetischen Annäherungen ist in den letzten 15 Jahren auch eine Fülle an Spielfilmen zu verzeichnen, die sich mit der Erfahrung der Demenz beschäftigen. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit solche filmischen Gestaltungen neue Zugänge zum Demenzerleben eröffnen und was Film als Medium und Kunstform somit für die ethische Auseinandersetzung mit Demenz zu leisten vermag. Dabei werden drei prominente filmästhetische Zugangswege eingehender untersucht, an ausgewählten Beispielen erläutert und unter ethischen Gesichtspunkten erörtert. Es zeigt sich, dass die ethischen Potenziale eines reflektierten Umgangs mit filmischen Annäherungen an die Demenz längst nicht ausgeschöpft sind.
Titel
Wie ist es, dement zu sein?
Epistemologische Probleme und filmästhetische Lösungsperspektiven in der Demenzethik
Verfasst von
Dr. Mark Schweda
Lisa Frebel, M.A.
Publikationsdatum
01.03.2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Ethik in der Medizin / Ausgabe 1/2015
Print ISSN: 0935-7335
Elektronische ISSN: 1437-1618
DOI
https://doi.org/10.1007/s00481-014-0332-6
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe

Wie die erste Schwangerschaft das psychische Wohlbefinden beeinflusst

Wie verändert sich das psychische Wohlbefinden werdender Mütter von der Schwangerschaft bis nach der Geburt? Eine deutsch-niederländische Gruppe zeichnet ein differenziertes Bild. So steigt meist das Gefühl für Lebenssinn, während ein anderer Bereich Abstriche hinnehmen muss.

GLP-1-Rezeptoragonisten könnten Schutz vor Endometriumkarzinom verbessern

Über ihre metabolischen Effekte hinaus könnten Inkretinmimetika ein erweitertes therapeutisches Potenzial besitzen. Eine aktuelle Studie bei Frauen mit endometrialer Hyperplasie zeigt, dass die Kombination mit Gestagenen mit einer geringeren Inzidenz von Endometriumkarzinomen assoziiert ist.

Pathogene BRCA-Varianten: Prophylaktische Mastektomie und MRT-Überwachung doch ebenbürtig?

Laut Daten einer prospektiven britischen Studie schneidet eine Surveillance-Strategie im Vergleich mit einer risikoreduzierenden Mastektomie beim Vorliegen pathogener BRCA-Varianten in puncto Gesamtüberleben ähnlich gut ab. Im Detail sind allerdings Fragen offen.  

TNBC: Sacituzumab Govitecan verlängert das PFS

Sacituzumab Govitecan ist als Therapieoption beim vorbehandelten, fortgeschrittenen triple-negativen Brustkrebs (TNBC) etabliert. In Kombination mit Pembrolizumab konnte der Wirkstoff nun auch bei zuvor unbehandelten Tumoren seine Wirksamkeit belegen.

Update Gynäkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise
Gestresste Frau hält Baby im Arm/© Jelena Stanojkovic / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau injiziert sich Semaglutid in Arm/© millaf / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Mastektomie der rechten Brust/© Saowaluck / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Infusion über Armvene/© Seventyfour / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)