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28.05.2018 | Originalien | Ausgabe 12/2018

Der Urologe 12/2018

Wie wird der Berufsalltag von Weiterbildungsassistenten in der Urologie in Deutschland bewertet – eine Fragebogenanalyse

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 12/2018
Autoren:
U. Necknig, R. Borowitz, M. Wöhr, H. Leyh, Prof. Dr. D. Weckermann
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00120-018-0674-7) enthält den dieser Arbeit zugrundeliegenden Fragebogen. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​Der-Urologe zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Veränderte Rahmenbedingungen führen in Deutschland zu einem Nachwuchsmangel. Um Ansatzpunkte für eine Verbesserung zu finden, führte die Bayerische Urologenvereinigung in Zusammenarbeit mit der German Society of Residents in Urology (GeSRU) im Sommer 2017 eine Online-Umfrage unter urologischen Weiterbildungsassistenten durch.

Material und Methoden

Ein standardisierter Fragebogen mit 38 Fragen und geschlossenen Antwortmöglichkeiten wurde über den E‑Mail-Verteiler der GeSRU versandt. Einige Fragen waren zusätzlich mit der Möglichkeit offener Antworten versehen.

Ergebnisse

218 Teilnehmer gaben 11.764 Antworten. 58 % waren weiblich, 42 % männlich. Über 70 % der Teilnehmer waren 31 bis 35 Jahre alt. Die Frage, ob das Medizinstudium sie gut auf den Arbeitsalltag vorbereitet habe, beantworteten 29 % mit „nein“. Es wurden v. a. mehr Praxisbezug im Studium und eine bessere Ausbildung in „soft skills“ gefordert. Bei der Fachgebietswahl waren v. a. das Praktische Jahr und Famulaturen entscheidend. Aus Sicht der Befragten liegen die Vorteile des Fachs im breiten Behandlungsspektrum, der Option der Spezialisierung, dem Patientenklientel, der Tätigkeit in einem kleineren Team, den guten Niederlassungsmöglichkeiten und den Innovationen. Für sich persönlich wünschten sich die Befragten v. a. einen strukturierten Weiterbildungsplan mit regelmäßigen Gesprächen, eine persönliche Karriereplanung, flexible Arbeitszeiten und eine bessere interne und externe Fortbildung.

Schlussfolgerungen

Um das Fach Urologie für den Nachwuchs weiterhin attraktiv zu gestalten, sollten die Wünsche der Befragten berücksichtigt werden. Hierzu zählen insbesondere eine strukturierte Weiterbildung, bessere Arbeitsbedingungen mit Teilzeitprogrammen und besseren Rahmenbedingungen für Familien.

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