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01.11.2010 | Schule | Ausgabe 4/2010

Prävention und Gesundheitsförderung 4/2010

(Wie) wirkt gesundheitsfördernde Schule?

Effekte des Kooperationsprojekts „gesund leben lernen“

Zeitschrift:
Prävention und Gesundheitsförderung > Ausgabe 4/2010
Autoren:
T. Kliche, D. Hart, U. Kiehl, M. Wehmhöner, U. Koch

Zusammenfassung

Hintergrund

Für die Settingprojekte der Krankenkassen in Schulen wurde ein Evaluationssystem erstellt und in „gesund leben lernen“ erprobt.

Methoden

An der Eingangsbefragung 2004-05 beteiligten sich 56 Schulen verschiedener Bildungsstufen, 44 Schulen an der Abschlussbefragung 2006-07, 55 Schulen an der Stabilitätserhebung (2008). Die Fragebögen erfassten Maßnahmen, gesundheitsbezogene Schulstrukturen und -prozesse, Lehrer- und Schülergesundheit. Zur Stabilitätserhebung 2008 wurden nur Schulstrukturen und -prozesse erhoben sowie 81 Leitfadeninterviews geführt.

Ergebnisse

Wo das Projekt mit mehr Zeit und multimodalem Vorgehen umgesetzt wurde und auf günstige Rahmenbedingungen traf, verbesserten sich gesundheitsbezogene Strukturen und Prozesse, Schüler- und Lehrergesundheit. Im Mittel gewannen aber nur wenige Dimensionen signifikant, mit schwacher bis mittlerer Effektgröße. Ursachen waren hohe Varianz in den Zielgruppen, Verlaufsunterschiede der Schulen sowie der Einfluss von Rahmenbedingungen (Art, Größe, Soziallage und Ausstattung der Schule).

Schlussfolgerung

Settingprojekte in Schulen haben großes Potential zur Gesundheitsförderung, hängen aber von vielfältigen Determinanten ab, erfordern Zeit und müssen mit Schwierigkeiten rechnen.

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