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05.07.2018 | Leitthema

Wird die laparoskopische Sleeve-Gastrektomie als „Stand-alone“-Verfahren weiter existieren?

Ein prozedurenkritischer Ausblick

Zeitschrift:
Der Chirurg
Autor:
Prof. Dr. A. Dietrich

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Sleeve-Gastrektomie ist die derzeit weltweit am häufigsten durchgeführte bariatrische Operation. Bezüglich eventuell notwendiger Umwandlungsoperationen im Verlauf (insbesondere wegen Refluxerkrankung oder Gewichtswiederzunahme) wird jedoch eine zunehmend kontroverse Diskussion bezüglich der Indikationsstellung geführt.

Fragestellung

Es soll kritisch diskutiert werden, ob die Sleeve-Gastrektomie weiter als „Stand-alone“-Verfahren Bestand haben wird.

Material und Methode

Es erfolgte eine Auswertung und Diskussion der aktuellen Literatur bezüglich der Ergebnisse nach Sleeve-Gastrektomie und daraus postulierter Empfehlungen.

Ergebnisse

Die Sleeve-Gastrektomie macht inzwischen ca. 50 % aller aktuell durchgeführten adipositaschirurgischen Primäreingriffe aus und hat sich als solitäres Verfahren etabliert. Sie führt mittelfristig zu guten Ergebnissen, verglichen mit dem proximalen Roux-en-Y-Magenbypass ist sie diesem jedoch bezüglich der Remission eines vorbestehenden Typ-2-Diabetes, der Kontrolle einer Refluxerkrankung und auch bezüglich der Gewichtsreduktion unterlegen. Bei gleicher Mortalität ist die Morbidität geringer, zu beachten ist jedoch die relevante Rate an Fisteln der Klammernaht.

Schlussfolgerungen

Patienten, denen eine Sleeve-Gastrektomie angeboten wird, muss erläutert werden, dass in einem noch nicht abschätzbaren Prozentsatz eine Umwandlungs- oder ReDo-Operation erforderlich werden kann. Diese kann im Wesentlichen bedingt sein durch eine Gewichtswiederzunahme bzw. das Nichterreichen des individuellen Therapieziels oder durch eine Verschlechterung einer vorbestehenden oder De-novo-Refluxerkrankung.

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