Sie können Operatoren mit Ihrer Suchanfrage kombinieren, um diese noch präziser einzugrenzen. Klicken Sie auf den Suchoperator, um eine Erklärung seiner Funktionsweise anzuzeigen.
Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 15. Mai 2025 festgelegt, wann eine schwere Tabakabhängigkeit vorliegt und welche Anforderungen Entwöhnungsprogramme erfüllen müssen, damit sie als evidenzbasiert gelten. Damit können ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte betroffenen gesetzlich Versicherten künftig auch Arzneimittel mit den Wirkstoffen Nicotin und Vareniclin verordnen. Eine Kombination dieser Wirkstoffe darf nicht verordnet werden. Diesen neuen Leistungsanspruch hatte der Gesetzgeber 2021 mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungs-Gesetz (GVWG) geschaffen. Der G-BA sollte festlegen, welche Arzneimittel unter welchen Voraussetzungen verordnet werden können. Der Beschluss des Bundesausschusses tritt nach Prüfung durch das Bundesgesundheitsministerium in Kraft.
Nur zwei zugelassene Wirkstoffe zur Raucherentwöhnung sind Kassenleistung.
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist weltweit eine der führenden Todesursachen. Neue Studien und Versorgungsansätze zeigen vielversprechende Strategien, um Krankheitslast, Exazerbationen und Hospitalisierungen zu senken – insbesondere durch personalisierte Therapie und digitale Unterstützung.
Der GOLD-Report 2025 bringt neue Empfehlungen zur Versorgung von COPD-Patienten – u. a. zu kardiovaskulären Komorbiditäten, pulmonaler Hypertonie und NIV bei chronischer Hyperkapnie. Das Ziel: Sterblichkeit senken, Exazerbationen vermeiden.
Die MONTANA-Studie zeigt eindrucksvoll: Eine frühzeitige Einleitung der außerklinischen Beatmung bei COPD senkt die Mortalität und reduziert schwere Exazerbationen. Real-World-Daten aus Frankreich liefern praxisnahe Erkenntnisse für eine personalisierte Therapie – und entlarven Versorgungslücken.
Nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden wie die nicht-invasive Beatmung (NIV) können die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität von COPD-Patienten erheblich verbessern und das Sterberisiko senken. Die NIV-Therapie zur Behandlung von fortgeschrittener COPD hat Eingang in die neuen S2k-Leitlinien zur COPD-Therapie gefunden.