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18.03.2021 | Wissen macht Arzt | Leitthema | Ausgabe 4/2021

Der Urologe 4/2021

Von der Evidenz zur Empfehlung – die Kunst, Leitlinienempfehlungen zu begründen

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 4/2021
Autor:
MPH Dr. med. Monika Nothacker

Zusammenfassung

Leitlinienempfehlungen nachvollziehbar zu begründen, ist anspruchsvoll. Es geht darum, die Qualität des Studienwissens in Bezug auf Aussagesicherheit und Patientenrelevanz transparent abzubilden, aber auch weitere Gründe für den Empfehlungsgrad darzulegen, da sich die Empfehlungsstärke nicht allein aus dem Studienwissen ergibt. Um diese Begründung für Empfehlungen strukturiert abzubilden, wurde ein Rahmenkonzept „von der Evidenz zur Empfehlung“ („Evidence-to-decision-Framework“) entwickelt, das neben der Nutzen-Schaden-Abwägung und Aussagekraft der Studien weitere Kriterien wie Patientenpräferenzen, Akzeptanz bei professionellen Stakeholdern, Machbarkeit, Zugangs- und Versorgungsgerechtigkeit sowie Ressourcen- und Kostenaspekte umfasst. In beispielhaft geprüften urologischen Leitlinienempfehlungen bilden sich als wichtigste Argumente für die Empfehlungsbegründung Nutzen-Schaden Abwägungen sowie Informationen zur Aussagesicherheit von Studien ab, teilweise werden Patientenpräferenzen adressiert. Der Mehrwert bei Anwendung der weiteren Entscheidungskriterien im Hinblick auf die Erstellung und Umsetzung von Leitlinien bleibt zu prüfen. Eine Chance von S3-Leitlinien (6/17 urologischen Leitlinien) ist, dass Wissenslücken systematisch erhoben und relevante Forschungsfragen gestellt werden können, um so dazu beizutragen, besser begründete Empfehlungen aussprechen zu können.

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