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26.02.2020 | Wissenschaft | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 4/2020

HNO 4/2020

Bias in kontrollierten Studien

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 4/2020
Autoren:
Dr. C. Schmucker, J. J. Meerpohl, A. Blümle
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

M. Canis, München
T. Hoffmann, Ulm
J. Löhler, Bad Bramstedt
P. Mir-Salim, Berlin
S. Strieth, Mainz
Bei dem CME-Artikel „Bias in kontrollierten Studien“ handelt es sich um eine Kurzfassung des Manuals „Bewertung des Biasrisikos (Risiko systematischer Fehler) in klinischen Studien: ein Manual für die Leitlinienerstellung“ (1. Auflage 2016) von Schmucker C, Nothacker M, Rücker G, Muche-Borowski C, Kopp I und Meerpohl JJ (available from: http://​www.​cochrane.​de/​sites/​cochrane.​de/​files/​public/​uploads/​manual_​biasbewertung.​pdf). Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Zeitschrift Der Radiologe 2019, 59:833–842. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00117-019-0572-z. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Ergebnisse aus klinischen Studien unterliegen häufig einem Risiko für Bias (Abweichung von der Wahrheit, systematischer Fehler). Die kritische Bewertung von Studien nimmt deshalb einen hohen Stellenwert in der evidenzbasierten Medizin ein. Im vorliegenden Artikel werden häufige Biastypen vorgestellt, voneinander abgegrenzt und Strategien zur Vermeidung von systematischen Fehlern erläutert. Zudem werden die beiden etablierten Cochrane-Instrumente vorgestellt, mit deren Hilfe sich das Biasrisiko in randomisierten und nichtrandomisierten Studien bewerten lässt. Anhand von Beispielen wird die Biasbewertung einzelner Komponenten, unter anderem Randomisierung, „confounding“, Verblindung, Datenvollständigkeit und selektive Berichterstattung, veranschaulicht. Abschließend wird erläutert, inwiefern sich Bias von anderen Studienlimitationen, wie z. B. von der externen Validität oder ungenauen Ergebnissen („imprecision“), abgrenzt.

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