Wissenstransfer zur Reproduktionsmedizin
Die Rolle des Internets und digitaler sozialer Netzwerke – ein Überblick zum Forschungsstand
- 10.07.2017
- Übersicht
- Verfasst von
- Lesley D’Anna, M.A.
- Prof. Dr. Karsten Weber
- Prof. Dr. Sonja Haug
- Erschienen in
- Prävention und Gesundheitsförderung | Ausgabe 1/2018
Zusammenfassung
Hintergrund
Das Internet im Allgemeinen und digitale soziale Netzwerke im Speziellen entwickeln sich zunehmend zu wichtigen Informationsquellen für Gesundheitsinformationen; dies gilt auch für Informationen im Kontext der Behandlung von Kinderwunschpatienten. Erste Studien zeigen, dass die Betroffenen nicht nur nach sachlichen Informationen, sondern auch nach emotionalem Beistand suchen. Ob insbesondere digitale soziale Netzwerke in Ergänzung oder in Konkurrenz zu klassischen Informations- und Beratungsangeboten stehen, ist noch unklar.
Methode
Um eine vorläufige Antwort hierauf geben zu können, wurde eine Literaturstudie erstellt, mit der die wichtigsten empirischen Aussagen bzgl. der Nutzungsweisen von Internet und digitalen sozialen Netzwerken eruiert werden sollten. Dies wurde mithilfe einer Keyword-Suche in Literaturdatenbanken und anschließendem Schlagwort-Snowballing umgesetzt.
Ergebnisse
Informationen und Beratung aus dem Internet und aus digitalen sozialen Netzwerken können als Ergänzung der ärztlichen Expertise angesehen werden, stellen aber keinen Ersatz dar. Insbesondere digitale soziale Netzwerke ergänzen soziale Nahbeziehungen und das Verhältnis zum behandelnden Arzt und werden in Zukunft noch an Wichtigkeit zunehmen.
Schlussfolgerung
Für die professionell Tätigen im Bereich der Reproduktionsmedizin könnte dies ein Hinweis auf Defizite in Bezug auf Beratung und Behandlung sein, dem in Zukunft durch eigene neue Angebote begegnet werden sollte.
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- Titel
-
Wissenstransfer zur Reproduktionsmedizin
Die Rolle des Internets und digitaler sozialer Netzwerke – ein Überblick zum Forschungsstand - Verfasst von
-
Lesley D’Anna, M.A.
Prof. Dr. Karsten Weber
Prof. Dr. Sonja Haug
- Publikationsdatum
- 10.07.2017
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Erschienen in
-
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 1/2018
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11553-017-0597-y
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