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26.03.2021 | Wundinfektion | CME | Ausgabe 10/2021

Der Chirurg 10/2021

Management bei Verdacht auf frühe Infektion nach Osteosynthese

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 10/2021
Autoren:
Dr. med. Matthias Militz, PD Dr. Martin Ellenrieder
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

M. Betzler, Essen
H.-J. Oestern, Celle
P. M. Vogt, Hannover

Zusammenfassung

Die Rate von Infektionen nach der osteosynthetischen Stabilisierung von Frakturen hängt von vielen Faktoren ab. Für die Jahre 2017 bis 2019 wird die postoperative Infektionsrate nach Osteosynthese im stationären Bereich zwischen 1,15 % und 2,04 % angegeben. Die Gesamtzahl der postoperativen Wundinfektionen wird 2018 auf ca. 225.000 jährlich geschätzt. Wesentliche Faktoren zur Reduktion der Infektrate nach Osteosynthese sind die Wahl des Operationszeitpunktes und des Operationsverfahren sowie die Behandlung relevanter Nebenerkrankungen. Bei dem Verdacht auf eine postoperative Wundinfektion ist die kritische Beurteilung der Wunden im postoperativen Verlauf wesentlich, um diese Komplikation frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Nach Osteosynthese sind die frühzeitige Diagnosestellung einer periimplantären Infektion und die differenzierte chirurgische und antibiotische Therapie die Voraussetzung für einen bestmöglichen Behandlungserfolg.

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