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02.10.2019 | Wundversorgung | Übersichten | Ausgabe 6/2020

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 6/2020

Management maligner Wunden

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 6/2020
Autoren:
Michael Constantin Kirchberger, PD Dr. med. habil. Cornelia Erfurt-Berge

Zusammenfassung

Maligne Wunden entstehen entweder primär oder sekundär im Sinne einer malignen Transformation in bereits bestehenden Wunden. Eine Vielzahl von Hauttumorerkrankungen wie z. B. Basaliome, Plattenepithelkarzinome, Melanome und Lymphome, aber auch kutane Metastasen anderer Malignome können ulzerieren und damit ursächlich für maligne Wunden sein. Ulzerierende Tumorerkrankungen oder Metastasen der Haut können jedoch auch chronische Wunden anderer Ursache imitieren und über einen längeren Zeitraum unerkannt bleiben. Bei Patienten mit chronischen Wunden steht die richtige und frühzeitige Diagnosefindung im Vordergrund. Darauf stützt sich die stadiengerechte und krankheitsbezogene Therapie in Zusammenkunft mit den Wünschen des Patienten. Zudem ist auf allgemeine Maßnahmen wie einen atraumatischen Verbandwechsel zur Verminderung von Schmerzen und Blutungen sowie die Anwendung von antiseptischen Verbandmaterialien zur Vermeidung von bakterieller Besiedelung und damit einhergehender Gerüche zu achten.

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