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Wurzelfraktur

Episode III - Wurzelfrakturen (Eine neue Hoffnung)

Erschienen in:

Zusammenfassung

Wurzelfrakturen sind selten und von Kronen-Wurzel-Frakturen oder auch typischen Wurzellängsfrakturen, die nicht durch ein Zahntrauma verursacht werden, abzugrenzen. Klinisch kann das Bild einer Wurzelfraktur jenem einer Konkussion oder Lockerung gleichen. Die Diagnosesicherung erfolgt röntgenologisch. Die Therapie umfasst die vorsichtige Reposition des koronalen Fragments und die Schienung mittels semiflexibler TTS(Titan-Trauma-Splint)-Schiene über mindestens 4 Wochen. Resorptionen sind die Ausnahme. Lediglich in weniger als 20% der Fälle geht die Pulpa im weiteren Verlauf zugrunde. Stellt sich bei hohen zervikalen Wurzelfrakturen trotz längerer Schienung heraus, dass der koronale Zahnanteil einen hohen Lockerungsgrad aufweist und nicht mehr belastungsfähig ist, ist die Entfernung des Zahnes unumgänglich..
Titel
Wurzelfraktur
Episode III - Wurzelfrakturen (Eine neue Hoffnung)
Verfasst von
Prof. Dr. Roland Weiger
Publikationsdatum
01.09.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Oralprophylaxe & Kinderzahnmedizin / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 3005-0782
Elektronische ISSN: 3005-0790
DOI
https://doi.org/10.1007/s44190-023-0668-z

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Arztausweis/© Ulrich Zillmann / FotoMedienService / picture alliance (Symbolbild mit Fotomodell), Akten auf Tisch/© Julian Stratenschulte