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KI-unterstützter Ultraschall – Möglichkeiten und Grenzen

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Zusammenfassung

Der Ultraschall (US) ist eine vielseitige Bildgebungsmethode, die weltweit als Erstuntersuchung in zahlreichen klinischen Anwendungsbereichen eingesetzt wird. Der medizinische US bietet einzigartige Vorteile wie eine hohe zeitliche Auflösung und niedrige Kosten unter gleichzeitiger Vermeidung einer Strahlenbelastung. Die stetigen Fortschritte in der US-Technologie sowie die Integration in etablierte digitale Gesundheitssysteme tragen zu seiner breiten Anwendung bei. Dennoch bleiben diagnostische Herausforderungen bestehen, die auf die grundlegenden Eigenschaften der US-Bildgebung zurückzuführen sind, insbesondere die manuelle Bedienung und die erhebliche Abhängigkeit von der Erfahrung des Anwenders. Auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Radiomik hat in den letzten Jahren im Bereich der medizinischen Bildgebung, einschließlich der US-Diagnostik, erhebliches Forschungsinteresse geweckt. Durch die Fortschritte auf dem Gebiet der KI ist es möglich, komplexe Scanmuster zu identifizieren und präzise quantitative und qualitative Analysen von Bildgebungsdaten zu erheben. Demzufolge birgt der Einsatz von KI-unterstütztem Ultraschall das Potenzial, die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit diagnostischer Befunde im klinischen Alltag signifikant zu verbessern. In den letzten Jahren hat die KI-unterstützte US-Untersuchung beachtliche Erfolge in der Anwendung auf unterschiedlichen Gebieten gezeigt. Die Einsatzgebiete umfassen die Kopf-Hals-Region, Herz und Thorax, die gynäkologische Brustuntersuchung und Geburtshilfe, die Abdomensonographie und die Untersuchung muskuloskeletaler Strukturen. Dieser Beitrag beschäftigt sich vornehmlich mit der Anwendung in der Kopf-Hals-Region.
Titel
KI-unterstützter Ultraschall – Möglichkeiten und Grenzen
Verfasst von
PD Dr. Dr. Daniel G. E. Thiem, MHBA, FEBOMFS
Shankeeth Vinayahalingam
Publikationsdatum
09.01.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die MKG-Chirurgie / Ausgabe 1/2025
Print ISSN: 2731-748X
Elektronische ISSN: 2731-7498
DOI
https://doi.org/10.1007/s12285-024-00505-w
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Bildnachweise
Arzt führt bei Patienten auf zahnmedizinischem Behandlungsstuhl eine Untersuchung mit einem Ultraschallgerät vor. Der Arzt hält das Handstück an den Kiefer des Patienten./© D.G.E. Thiem, S. Vinayahalingam | Die MKG-Chirurgie (18)·1:37-43