Perioperatives Schmerzmanagement und Wundheilung
- 01.09.2025
- Zahnärztliche Chirurgie
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 2
- Für
- Zahnärzte
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- 31.08.2026
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Ein effektives postoperatives Schmerzmanagement ist entscheidend für die Patientenzufriedenheit und eine erfolgreiche Wundheilung. Dieser Artikel beschreibt die Bedeutung der systemischen Schmerztherapie, deren Anwendung nicht länger nur postoperativ angezeigt ist, sondern seit 2021 auch explizit die präoperative Periode umfasst. Zahlreiche Studien konnten bereits belegen, dass die „präemptive Analgesie“, die präoperative Gabe von Schmerzmitteln, nicht nur die Schmerzintensität intra- und postoperativ verringert, sondern auch Einfluss auf die Genesung der Patienten nimmt. Die Anpassung des postoperativen Schmerzmanagements an aktuelle Standards erlaubt zudem eine wirkungsvolle und nebenwirkungsarme Behandlung von Patienten, um der Entwicklung chronischer Schmerzen vorzubeugen. Ein gezieltes perioperatives Wundmanagement, das auf Hygiene, die Anwendung spezieller Zusätze zur Wundheilung und atraumatische Techniken setzt, unterstützt die Heilung und minimiert das Infektionsrisiko. Unter Beachtung einfacher Kautelen ist es möglich, die Behandlung von Patienten in der zahnärztlichen Praxis zu verbessern und positiven Einfluss auf deren Empfinden und den Heilungsverlauf zu nehmen.
Nach Lektüre dieses Beitrags ...
- kennen Sie den Einfluss der präemptiven Analgesie auf die Reduktion postoperativer Schmerzen und den Analgetikabedarf.
- identifizieren Sie zuverlässig die geeigneten Analgetika für die postoperative Schmerztherapie.
- wenden Sie sicher die Kombinationstherapie von Ibuprofen und Paracetamol an.
- können Sie die verschiedenen Phasen der Wundheilung benennen.
- kennen Sie verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Wundheilung.
- wissen Sie, welchen Einfluss Plättchenkonzentrate und Hyaluronsäure auf die Geweberegeneration haben.
Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.