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Erschienen in:

01.06.2024 | Zahnmedizinische Implantatprothetik | Internationale Neuigkeiten

Implantatgetragene Freiendversorgungen - ein geometrischer Risikofaktor

verfasst von: Prof. Dr. Karl M. Lehmann, Prof. Dr. Dr. Peer W. Kämmerer

Erschienen in: ZI Zahnärztliche Implantologie | Ausgabe 2/2024

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Auszug

Bei der Planung festsitzender implantatgetragener Versorgungen kann unter bestimmten Umständen die Wahl auf eine Freiendversorgung (Abb. 1) fallen. Dieses Konstruktionsprinzip wird insbesondere bei der All-on-Four-Strategie oder in Fällen mit begrenztem Knochenangebot angewendet, um den operativen und finanziellen Aufwand für Knochenaufbauverfahren zu umgehen. Angesichts der klinischen Anforderungen und der fortschrittlichen Materialien und Technologien ist eine wissenschaftliche Bewertung dieser Vorgehensweise unabdingbar. Freiendversorgungen sind aufgrund ihrer geometrischen Beschaffenheit unter statischen und dynamischen Okklusionsbedingungen im Vergleich zu implantatgetragenen Einzelkronen oder Endpfeilerversorgungen oft im Nachteil. Probleme wie periimplantärer Knochenabbau oder Chipping wurden bereits in zahlreichen Studien untersucht, die verschiedene erfolgskritische Faktoren identifizierten. Zu den relevanten Variablen zählen unter anderem die Anzahl der verwendeten Implantate, das Implantatdesign (Bone- vs. Tissue-Level, lange vs. kurze Implantate), das Design der Suprakonstruktion (vollkeramisch vs. metallbasiert, monolithisch vs. teilweise verblendet, verschraubt vs. zementiert) sowie die Nutzung von 2 Freiendgliedern. Diese kurze Übersicht wird einige interessante Aspekte dieser komplexen Thematik beleuchten.
Metadaten
Titel
Implantatgetragene Freiendversorgungen - ein geometrischer Risikofaktor
verfasst von
Prof. Dr. Karl M. Lehmann
Prof. Dr. Dr. Peer W. Kämmerer
Publikationsdatum
01.06.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
ZI Zahnärztliche Implantologie / Ausgabe 2/2024
Print ISSN: 3004-8699
Elektronische ISSN: 3004-8702
DOI
https://doi.org/10.1007/s44293-024-0023-4

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