Verlagerte und retinierte Zähne – ein interdisziplinäres Arbeitsfeld
- 01.09.2025
- Zahnmedizinische Retention
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 2
- Für
- Zahnärzte
- Zertifizierende Institution
- BZÄK
- DGZMK
- KZBV
- Zertifiziert bis
- 31.08.2026
- Anzahl Versuche
- 2
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Verlagerte und retinierte Zähne werden in der ersten und noch häufiger in der zweiten Wechselgebissperiode diagnostiziert. Eine frühzeitige Diagnostik kann dazu beitragen, die Eingliederung der Zähne durch eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie in die Wege zu leiten. Ob bei der Freilegung von retinierten Zähnen ein offenes oder geschlossenes Verfahren angewendet wird, hängt von der jeweiligen Situation und der Vorliebe der Behandler ab. Zur Durchführung präziser Zahnbewegungen kann es sinnvoll sein, die Freilegung und das Kleben des Knöpfchens mit einer skelettalen Verankerung zu kombinieren; hierfür stehen unterschiedliche Verankerungselemente zur Verfügung.
Nach Lektüre dieses Beitrags kennen Sie …
- die Indikation und den Ablauf einer Zahnfreilegung und Befestigung eines Kettchens,
- das Vorgehen einer skelettalen Verankerung mit Gaumenimplantat,
- das Vorgehen einer skelettalen Verankerung mit Knochenanker,
- Vor- und Nachteile der verschiedenen skelettalen Verankerungen.
Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.