Grundlagen und klinische Anwendung der autogenen Zahntransplantation
- 27.05.2024
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Die autogene Zahntransplantation ist seit Jahrzehnten aufgrund präziser biologischer und patho-/physiologischer Kenntnisse eine sichere Therapiemethode mit sehr hoher Erfolgsrate. In den letzten Dekaden wurde sie jedoch von der Implantologie immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Dennoch ist die autogene Zahntransplantation hochaktuell, denn sie stellt eine exzellente, kostengünstige und praktikable Ergänzung oder Alternative zur kieferorthopädischen Behandlung, zur konventionellen prothetischen Versorgung und zur Implantatversorgung dar. Gerade beim jungen Patienten liegt die Langzeiterfolgsquote über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren bei über 95 %. Dabei spielen die Erfahrung des Chirurgen und die regelmäßigen klinischen und röntgenologischen Kontrollen, zumindest in den ersten beiden postoperativen Jahren, eine entscheidende Rolle. Mögliche entzündliche Komplikationen lassen sich dadurch frühzeitig erkennen und erfolgreich therapieren.
Nach der Lektüre dieses Beitrags zu den Grundlagen und der klinischen Anwendung der autogenen Zahntransplantation …
- kennen Sie die Indikationen der autogenen Zahntransplantation.
- können Sie zwischen den prognoserelevanten Geschehnissen am Parodontium und der Reaktion der Pulpa unterscheiden.
- wissen Sie um die grundlegenden chirurgischen Prinzipien der autogenen Zahntransplantation.
- kennen Sie die wichtigsten Aspekte der Nachsorge und weiteren Therapie nach Zahntransplantation.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Nach den Leitsätzen zur zahnärztlichen Fortbildung werden ärztliche Fortbildungspunkte auch von den Zahnärztekammern anerkannt (entsprechend Position F der Punktebewertung von Fortbildungen der BZÄK/DGZMK). Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].