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BTK („Bruton´s turosine kinase“)-Inhibitoren können eine Radiation-Recall-Dermatitis (RRD) induzieren. Dies zeigt eine aktuelle Fallbeschreibung aus der Zeitschrift JAMA Dermatology [Rajeh A et al. JAMA Dermatol. 2024;160(5):577-8]. Eine RRD kann Monate nach einer Strahlentherapie auftreten, getriggert durch bestimmte systemische Therapien. Dazu zählen auch Tyrosinkinaseinhibitoren. Unter BTK-Inhibitoren war dieses Phänomen bislang noch nicht aufgefallen. Eine 70-jährige Brustkrebspatientin hatte sich mit einem großflächigen und sehr schmerzhaften Ausschlag über den gesamten Brustbereich in der Dermatologie der Washington University School of Medicine in St. Louis, MO/USA, vorgestellt. Sie war im Rahmen der Brustkrebstherapie adjuvant bestrahlt worden und hatte dann eine chronische lymphatische Leukämie entwickelt. Innerhalb von 2 Wochen nach Beginn der Ibrutinib-Behandlung entwickelte sie die RRD. Auch auf Zanubrutinib entwickelte sie Symptome, die nach dem Absetzen des BTK-Inhibitors rasch abklangen. Das Fazit der Forschenden: Bei Erythemen an einer zuvor bestrahlten Stelle sollte immer auch an eine RRD gedacht werden.
Thrombosen verhindern und Blutungen vermeiden – eine patientengerechte Behandlung krebsassoziierter Thrombosen (CAT) erfordert beides. Doch was gibt es bei der individuellen Abwägung zwischen VTE- und Blutungsrisiko zu beachten? Erfahren Sie im Video, welche klinischen Faktoren das Blutungsrisiko bestimmen, wie diese die Wahl der Antikoagulation beeinflussen und warum aktuelle Leitlinien für viele CAT-Patientenprofile niedermolekulare Heparine als Behandlungsoption empfehlen.
Antikoagulation und gastrointestinale Blutungen – zwei Seiten einer Medaille und Schwerpunkt des Frankfurter Gerinnungssymposiums. Sehen Sie, wie Prof. Dr. med. Martin Raithel und Prof. Dr. med. Sebastian Krug anhand anschaulicher Fallbeispiele und aktueller Leitlinien die Grenzen der oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext gastrointestinaler Tumorerkrankungen, beleuchten.
Angesichts der Herausforderungen bei der Dosierung renal eliminierter Medikamente und dem Risiko erhöhter Nebenwirkungen bietet Prof. Dr. Lutz Renders nützliche Einblicke in die sichere Anwendung von Antikoagulanzien. Erfahren Sie, welche Substanzen bei chronischer Nierenerkrankung geeignet sind, wie man Risiken minimiert und die Dosierungsfehler vermeidet. Nutzen Sie die praxisnahen Tipps zur optimalen Patientenversorgung.
Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier viele Informationen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.