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Die ZVK-Anlage in der Kinderanästhesie

Indikationen, Techniken und Komplikationen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Der zentrale Venenkatheter beim Kind kann auch erfahrene AnästhesistInnen herausfordern. Neben den klassischen Indikationen stellt auch der erschwerte periphere Venenzugang mit wiederholten traumatischen Punktionsversuchen eine relevante Indikation dar. Der Katheter richtet sich im Kaliber nach Körpergewicht, und um v. a. thrombotischen Komplikationen vorzubeugen, nach dem Venendurchmesser des Gefäßes. Unabhängig vom Punktionsort sollte die Punktion sonographisch geführt, mit Darstellung von Nadelspitze und später Draht, erfolgen. Die V. jugularis interna bietet sich aufgrund guter sonographischer Darstellung, Handhabung in Anlage und Katheterpflege sowie hämodynamischer Aussagekraft als Punktionsort erster Wahl an. Um Strahlenbelastung zu vermeiden, sollte die Lagekontrolle bevorzugt sonographisch (TTE) oder durch ein intrakavitäres EKG erfolgen. Bei jeder Katheteranlage sollten Indikation und Verweildauer kritisch geprüft werden, um Komplikationen wie katheterassoziierte Blutstrominfektionen und Thrombosen zu vermeiden.
Titel
Die ZVK-Anlage in der Kinderanästhesie
Indikationen, Techniken und Komplikationen
Verfasst von
Dr. Josefin Grabert
Prof. Ehrenfried Schindler
Publikationsdatum
09.01.2026
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Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Bildnachweise
Fixierung eines zentralen Venenkatheters beim Säugling/© Grabert J, Schindler E / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Berlin/© amyrxa / stock.adobe.com