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Gefässchirurgie

Komplikationen nach Demerskatheter-Implantationen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Demerskatheter sind entscheidend für die Hämodialyse, aber die Implantation geht mit einigen Risiken einher. Obwohl als einfacher Eingriff angesehen, können schwerwiegende Probleme auftreten.
Die korrekte Implantation des Katheters ist entscheidend, um akute Komplikationen wie Gefäßverletzungen, Pneumothorax oder Fehllagen zu vermeiden. Die rechte V. jugularis interna wird bevorzugt. Die V. subclavia hingegen sollte vermieden werden, um das Risiko zentralvenöser Obstruktionen zur senken. Die ideale Platzierung des Katheters und der Katheterspitze ist wichtig, um Thrombosen vorzubeugen. Das Risiko von Langzeitkomplikationen (katheterassoziierte Infektionen, Dysfunktionen durch Thrombosen oder Fibrinscheiden) steigt mit der Liegedauer des Katheters.
Sorgfältige Planung und Durchführung der Katheterimplantation sind entscheidend, um Komplikationen zu minimieren. Präventive Maßnahmen, regelmäßige Überwachung und Identifizierung der Hochrisikopatienten, wie auch Schulung der Patienten sind wesentliche Strategien zur Vermeidung oder frühzeitigen Erkennung von Problemen. Die Planung eines alternativen Dialysezugangs (native Shuntanlage/Prothesenshunt) bei längerer Dialysedauer sollte nicht vernachlässigt werden.
Der Artikel thematisiert sowohl Komplikationen während der Implantation als auch solche, die nach der Implantation auftreten, und bietet Strategien zur Risikominderung.
Titel
Komplikationen nach Demerskatheter-Implantationen
Verfasst von
Yinhui-Lim Hartono
Axel Larena-Avellaneda
Publikationsdatum
18.09.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Gefässchirurgie / Ausgabe 7/2024
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-024-01138-0
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