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01.12.2016 | Zervikale Myelopathie | zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 12/2016

Zervikaler Spinalkanalstenose
InFo Neurologie & Psychiatrie 12/2016

Spinale Enge — konservativ oder operativ behandeln?

Zeitschrift:
InFo Neurologie & Psychiatrie > Ausgabe 12/2016
Autoren:
Prof. Dr. med. Mark Obermann, Univ.-Prof. Dr. med. Marc Schlamann, PD Dr. med. Karsten Wrede
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Zusammenfassung
Bei der zervikalen spondylotischen Myelopathie kommt es zu einer Affektion des zervikalen Rückenmarks durch Kompression im Rahmen einer Spondylose mit der entsprechenden klinischen Symptomatik. Der Spontanverlauf der Erkrankung kann interindividuell sehr variabel sein, was zu Unsicherheiten hinsichtlich Behandlungsindikationen und etwaiger Operationsentscheidung führt. Die konservative Therapie muss von engmaschigen Kontrollen begleitet werden, damit bei weiterer Progredienz die operative Dekompression des Rückenmarks weitere Markschäden verhindern kann. Die Art der Operation und der Zugangsweg hängen vom pathophysiologischen Mechanismus ab, der zu der Spinalkanalstenose geführt hat und vom Allgemeinzustand des Patienten.

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