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28.04.2019 | Zervixkarzinom | CME | Ausgabe 6/2019

Der Onkologe 6/2019

Radiochemotherapie des Zervixkarzinoms

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 6/2019
Autoren:
Prof. Dr. med. S. Marnitz, J. Morgenthaler, S. Kunze, J. Herter
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Herne
W.O. Bechstein, Frankfurt a. M.
H. Christiansen, Hannover
C. Doehn, Lübeck
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
W. Lichtenegger, Berlin
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin

Zusammenfassung

Die primäre kombinierte Radiochemotherapie ist Standard beim lokal fortgeschrittenen und nodal positivem Zervixkarzinom. Eine Kombination aus radikaler Hysterektomie und Radiochemotherapie sollte vermieden werden. Bei histologisch gesicherten Lymphknotenmetastasen paraaortal wird mit EFRT („extended field radiation therapy“) eine exzellente lokale Kontrolle erzielt, die Hälfte der Betroffenen erreicht ein Langzeitüberleben. Die neoadjuvante Chemotherapie gefolgt von Hysterektomie sollte nur im Rahmen von Studien erfolgen. Bei Metastasierung, progredienter Erkrankung oder lokal fortgeschrittenen, nicht operativ sanierbaren Befunden stellt die Kombination von Bevacizumab mit Paclitaxel/Cisplatin oder Paclitaxel/Topotecan den derzeitigen Standard dar. Als immunogener Tumor ist das Zervixkarzinom auch ein gutes Ziel für Immuntherapeutika.

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Literatur
Über diesen Artikel

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