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Gynäkologische Onkologie Zervixkarzinom

Zervixkarzinom

alle Nachrichten zum Thema

Hohe Rezidivraten bei jungen Krebskranken

Metastatische Rezidive sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs häufig und verschlechtern die Prognose deutlich. Eine umfassende Kohortenstudie aus Kalifornien zeigt klare Unterschiede nach Tumorart, Stadium und Diagnosejahr.

Ist eine HPV-Impfdosis ähnlich effektiv wie zwei?

Mangels verfügbarem HPV-Impfstoffs sind derzeit nur 27% der Mädchen weltweit geimpft. Um die Durchimpfung zu beschleunigen, hat die WHO ihre Empfehlungen auf eine Dosis angepasst. Nun zeigt die ESCUDDO-Studie, ob eine einzelne Impfdosis tatsächlich so wirksam ist wie zwei.

Sentinel-Lymphknoten-Biopsie genügt bei frühen Zervixkarzinomen

Zeigen Wächterlymphknoten bei frühen Zervixkarzinomen keinen Befall, ist auch keine pelvine Lymphadenektomie nötig. Nach drei Jahren war die krebsspezifische Sterberate in einer Studie nicht höher, die Komplikationsrate aber geringer als nach der Lymphadenektomie.

Rezidivprophylaxe: Adjuvante HPV-Impfung in Studie nicht wirksamer als Placebo

Nach den Ergebnissen der randomisierten placebokontrollierten VACCIN-Studie senkt die adjuvante HPV-Impfung nach Konisation das Rückfallrisiko höhergradiger zervikaler Dysplasien nicht signifikant. Die Studie wirft jedoch Fragen auf.

HPV-Impfung schützt auch Risikopopulationen und Ungeimpfte

Real-World-Daten aus den USA zeigen, dass die HPV-Impfung auch bei Personen mit höherem Risiko für HPV-Infektionen wirksam ist.

Cisplatin – mit der eGFR das Risiko für die Nieren abschätzen

Etwa jede siebte an Krebs erkrankte Person entwickelt nach einer Cisplatin-Therapie eine chronische Nierenerkrankung. Forschende haben nun analysiert, wovon das Risiko abhängt. Ein einfaches Modell könne demnach die klinische Entscheidungsfindung verbessern. 

Risiko für Zweittumor nach Brustkrebs gering

Frauen, deren Brustkrebs im Frühstadium erfolgreich behandelt wurde, haben im Vergleich zur Normalbevölkerung langfristig nur ein leicht erhöhtes Risiko für einen weiteren Primärtumor. Doch eine bestimmte Altersgruppe ist deutlich stärker gefährdet. 

Wissen über HPV und Krebs ungenügend

Ein Drittel der US-Bevölkerung hat noch nie von HPV gehört, geschweige denn von der onkologischen Relevanz des Virus. Das zeigt eine aktuelle Befragungsstudie. In Deutschland könnte die Situation allerdings noch schlechter sein.

HPV16/18-Infektionen in Dänemark fast eliminiert

Real-World-Daten aus Dänemark liefern interessante Einsichten in Prävalenz, Inzidenz und Verlauf von HPV-Infektionen unter einem Vakzinierungsprogramm mit quadrivalentem Impfstoff.

Krebsscreeningprogramme erreichen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung schlechter

Daten aus den Niederlanden zeigen, dass Krebsfrüherkennungsmaßnahmen für Menschen mit Störungen der Intelligenzentwicklung häufig nicht zugänglich sind. Wie kann diese Lücke geschlossen werden?

Zervixkarzinom-Screening: mit 65 Jahren Schluss?

Möglicherweise profitieren nicht alle Frauen über 65 Jahre von einer Fortsetzung des Screenings auf Gebärmutterhalskrebs. Aktuelle Modellrechnungen anhand von US-Daten legen nahe, wie eine Exit-Strategie aussehen könnte.

Neue Dreiertherapie bei fortgeschrittenen HPV-assoziierten Tumoren

Bei fortgeschrittenen HPV-assoziierten Tumoren zeigte eine Kombination aus Immuntherapie und therapeutischer Vakzine in einer Phase-1/2-Studie Ansprechraten von über 20%, trotz Checkpoint-Inhibitor-Resistenz.

Konisation ist nicht mit Infertilität assoziiert

Frauen müssen nach einer Konisation laut Ergebnissen einer dänischen Studie zwar mit Komplikationen rechnen. Ihre Fertilität scheint nach dem Eingriff allerdings nicht zu leiden.

Konisation bei adipösen Frauen weniger effektiv

Die Gefahr, dass nach operativer Entfernung einer Zervixkarzinom-Vorstufe erneut eine Krebsvorstufe oder ein Zervixkarzinom auftreten, ist bei Frauen mit Adipositas höher als bei normalgewichtigen Frauen.

Lymphödeme können sich durch leichte Beschwerden ankündigen

Eine australische Studie spricht dafür, dass Schmerzen und Missempfindungen in den unteren Extremitäten bei Frauen mit gynäkologischen Tumoren einem manifesten Lymphödem vorausgehen – und ernst genommen werden sollten, auch wenn sie nur milde ausfallen.

(Kein) Sex nach gynäkologischer Krebserkrankung

Das Sexualleben kann, auch wenn eine gynäkologische Krebserkrankung schon längst überstanden ist, noch eingeschränkt sein. Offen darüber zu sprechen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, den Patientinnen helfen zu können. 

Induktionschemotherapie mit Überlebensvorteil bei lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom?

Seit vielen Jahren gilt die definitive Radiochemotherapie als Standardtherapie bei Gebärmutterhalskrebs. Dennoch kommt es in zahlreichen Fällen zu einem Rezidiv. Hoffnung bietet nun eine internationale Phase-3-Studie, in der eine Induktionschemotherapie vor der Standardtherapie angewendet wurde.

Zervixkarzinom: Immuntherapie plus CRT verlängert das Überleben

Seit langem ist bei lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinomen die primäre Radiochemotherapie (CRT) Therapiestandard. Die Strahlentherapie wurde sukzessive weiterentwickelt, während sich an der systemischen Therapie wenig geändert hat. Mit der Integration der Immuntherapie kam die Wende. 

CIN2+-Prävalenz hat sich mehr als halbiert

Aktuelle Zahlen zur Prävalenzentwicklung anogenitaler Erkrankungen bescheinigen dem HPV-Impfprogramm in Deutschland einen respektablen Erfolg. Dabei ginge noch viel mehr, wie ein Blick in andere Länder verrät.

Fast 1% entwickelt Herzprobleme unter Checkpoint-Hemmern

Ernste kardiale Nebenwirkungen sind unter Checkpoint-Hemmern zwar selten zu sehen, allerdings enden sie bei mehr als einem Drittel der Betroffenen tödlich. Eine rasche Behandlung mit Arzneien wie Abatacept und Ruxolitinib kann die Mortalität offenbar reduzieren.

Tisotumab-Vedotin verlängert Überleben nach Zervixkarzinom-Rezidiv

Für Frauen mit rezidiviertem oder metastasiertem Zervixkarzinom und Versagen der Erstlinientherapie zeichnet sich eine Verbesserung der Behandlungsoptionen ab: Mit dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Tisotumab-Vedotin überleben sie zwei Monate länger als mit einer Chemotherapie.

HPV-Impfung schützt auch Männer vor Krebs

Die HPV-Impfung wird für Mädchen wie Jungen vorrangig empfohlen, um Zervixkarzinome bei Frauen zu verhindern. Doch auch andere HPV-assoziierte Krebserkrankungen werden reduziert.

Podcast

Krebsentstehung: Wie Viren unser Immunsystem austricksen

Die Erfolge der HPV-Impfung zeigen, wie medizinisch relevant der Zusammenhang zwischen Viren und Krebs ist. Neben humanen Papillomviren spielen noch weitere Viren eine Rolle bei der malignen Transformation von Zellen. Über diese Mechanismen und neue Ansätze, die das Immunsystem auf die richtige Spur bei der Bekämpfung entarteter Zellen führen, sprechen wir in dieser Folge.

Low-Risk-Zervixkrebs: Einfache Hysterektomie könnte genügen

Für bestimmte Patientinnen mit niedrig riskantem Zervixkarzinom scheint die einfache Hysterektomie der radikalen Operation onkologisch nicht unterlegen zu sein, wie eine Studie ergeben hat.

Viren und Krebs – eine zwiespältige Beziehung

Das Verhältnis von Viren und Krebserkrankungen ist janusköpfig. Auf der einen Seite existieren zahlreiche humanpathogene Tumorviren, die an der malignen Transformation beteiligt sind. Auf der anderen Seite können bestimmte onkolytische Viren dazu dienen, Tumorerkrankungen zu bekämpfen. Beide Seiten wurden auf dem DKK 2024 beleuchtet.

Neueste Daten beim Zervixkarzinom sind „practice changing“

Im letzten Jahr machten auf den großen Krebskongressen vier Studien Furore, die den klinischen Alltag beim Zervixkarzinom verändern werden. Was sich genau getan hat, wurde auf dem 16. Jahreskongress des Tumorzentrums am CCC München vorgestellt.

Bei früh gegen HPV-geimpften Frauen gab es kein Zervixkarzinom mehr

Vor 15 Jahren wurde in Schottland ein Programm zur HPV-Impfung gestartet. Eine Analyse ergab jetzt: Bei keiner Frau mit Impfschutz im Alter von 12 bis 13 Jahren wurde ein Zervixkarzinom registriert. Von der Impfung profitierten Frauen aus sozial schwachen Gegenden besonders.

Erhöhtes Langzeitrisiko für Zervixkarzinome nach aktiver Überwachung von CIN2

Sofort konisieren oder erst einmal aktiv überwachen? Bei zervikalen intraepithelialen Neoplasien von Grad 2 (CIN2) sollte bei dieser Entscheidung auch das Langzeitrisiko für ein Zervixkarzinom berücksichtigt werden.

Zervixkarzinom und Vorstufen: Was ist die optimale Nachsorgestrategie?

Bei Patientinnen mit fertilitätserhaltender Operation aufgrund von zervikalen intraepithelialen Neoplasien gilt es, kein Rezidiv zu übersehen. Forschende haben analysiert, welche Untersuchungen und Nachbeobachtungsintervalle sinnvoll sind.

Zervixkarzinom: Sechs Wochen Chemo vorneweg

Standard beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom ist seit langem die Kombination von Chemotherapie und Bestrahlung (CRT). Eine Chemotherapie-Induktion vor der CRT verbessert die Prognose. Ein neuer Standard?

Externe Leistungen abrechnen – Kliniken benötigen einen Versorgungsauftrag

Von einem Krankenhaus veranlasste Leistungen sind nur dann kodierfähig, wenn es dafür einen Versorgungsauftrag gibt.

Gefahr von Zervixkarziomen bei älteren Frauen unterschätzt

Die Inzidenz von Zervixkarzinomen ist bei Frauen über 65 Jahren in Deutschland ähnlich hoch wie unter jüngeren. Allerdings werden die Tumoren bei Älteren in späteren Stadien entdeckt und die Überlebenschancen sind deutlich schlechter. Sollte also das Ende des Screenings mit 65 Jahren überdacht werden?

Einfache Hysterektomie ist bei frühem Zervixkarzinom sicher

Die radikale Hysterektomie ist eine hoch effektive Maßnahme bei Gebärmutterhalskrebs. Bei Niedrigrisikopatientinnen kann jedoch ein einfacher Eingriff ausreichen, ohne negative Effekte in Kauf zu nehmen. Im Gegenteil profitieren gut ausgewählte Patientinnen sogar von der schonenden Methode, wenn Lebensqualität oder Komplikationen betrachtet werden.

Immuntherapie: besser morgens

Die Wirksamkeit einer Immuntherapie bei Krebskranken hängt erheblich von äußeren Faktoren wie Uhrzeit und dem Zustand des Darmmikrobioms ab. Besser ist es, morgens und nicht direkt nach einer Antibiotikatherapie zu behandeln.

Adjuvante Chemotherapie nach Radiochemo ohne Nutzen

Der Versuch, mit einer zusätzlichen Chemotherapie nach der üblichen Radiochemotherapie die Überlebenschancen von Frauen mit lokal fortgeschrittenem Zervixkrebs zu verbessern, ist in der OUTBACK-Studie gescheitert.

Zervixkarzinomtherapie mit Pembrolizumab: Die Lebensqualität leidet nicht

In der KEYNOTE-826-Studie konnte die zusätzliche Gabe von Pembrolizumab zur Chemotherapie das Gesamt- und progressionsfreie Überleben von Patientinnen mit Zervixkarzinom verbessern. Doch wie sieht es mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität aus?

Neue EU-Empfehlungen zur Krebsvorsorge

Bis 2025 soll die Mehrheit der europäischen Bevölkerung, bei denen Vorsorgeuntersuchungen auf Mamma-, Zervix- und kolorektale Karzinome indiziert sind, diese auch erhalten. Um das zu erreichen, hat der Rat der Europäischen Union ein Konzept zur Krebsvorsorge beschlossen.

Krebsscreening: EU-Kommission will mehr Tempo sehen

Die EU-Mitgliedstaaten sollen die Corona-Delle bei den Krebsscreenings schleunigst ausbeulen und sich stärker in der Krebsbekämpfung engagieren, fordert die EU-Kommission. Als Rückgrat sollen dabei die reformierten Empfehlungen zur Krebsfrüherkennung dienen – auch in finanzieller Hinsicht.

Podcast

Zervixkarzinom: Mit HPV-Selbsttests die Vorsorgelücke schließen

Ungefähr ein Drittel aller Frauen, die zur Zervixkarzinom-Vorsorge gehen könnten, tun das nicht. Mit einem Selbstabstrich auf humane Papillomviren könnten auch diese Frauen erreicht werden. Dazu wurde auf dem Deutschen Krebskongress eine Studie vorgestellt, über die wir in dieser Folge sprechen. Und wir klären, warum in der ärztlichen Vorsorge nun auch der HPV-Test zum Standardrepertoire gehört.

Zervikale Dysplasien gehen bei vaginaler Geburt oft zurück

Unbehandelte Schwangere mit Zervixdysplasien vom Grad 3 haben deutliche Vorteile bei einer vaginalen Geburt: Die Regressionsrate ist im Vergleich zu einer Geburt per Sectio rund doppelt so hoch.

Gebärmutterhalskrebs: HPV-Impfung am besten vor dem ersten Mal

Für einen optimalen Schutz muss eine HPV-Impfung rechtzeitig verabreicht werden, am besten vor dem ersten Sexualverkehr. Das unterstreicht jetzt eine US-amerikanische Studie.

Lohnt sich HPV-Impfung nach Op. von Zervixneoplasien?

Eine HPV-Impfung bei der Entfernung von hochgradigen intraepithelialen zervikalen Neoplasien (CIN) könnte das Rezidivrisiko reduzieren. Dafür spricht eine Metaanalyse von 22 Studien. Allerdings lässt deren Qualität zu wünschen übrig. Größere kontrollierte Studien fehlen.

Junge Frau mit CIN 3: Kann die Op. vermieden werden?

Zervikale intraepitheliale Neoplasien im Stadium 2 (CIN 2) bilden sich bei jungen Frauen relativ häufig spontan zurück. Laut einer Studie der Universität Düsseldorf haben sie selbst mit CIN-3-Läsionen eine relevante Chance auf Regression.

CIN: Schwierige Balance zwischen Therapie-Versagen und Frühgeburtsrisiko

In der chirurgischen Behandlung der zervikalen intraepithelialen Neoplasie gilt es bei der Wahl der Mittel abzuwägen: zwischen der Gefahr des Therapieversagens und dem Risiko, dass eine spätere Schwangerschaft mit einer Frühgeburt endet.

Höhere Überlebenschance für Krebskranke in zertifizierten Zentren

Ist die Versorgung in zertifizierten Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft besser? Eine aktuelle Studie zeigt bei acht Entitäten einen Überlebensvorteil für die Behandlung in solchen Kliniken im Vergleich zu nicht-zertifizierten Zentren.

HPV-Impfung mit nur einer Dosis?

Die weltweiten HPV-Impfquoten stagnieren. Die Einzeldosis-Impfung könnte eine Möglichkeit sein, mehr jungen Frauen den Zugang zu erleichtern. Eine kenianisch-amerikanische Studie hat die Wirksamkeit untersucht.

Konisation bleibt Standard der Therapie von CIN 2/3

In der Behandlung von Frauen mit höhergradigen squamösen intraepithelialen Läsionen der Zervix lassen sich mit der Konisation offenbar bessere Ergebnisse erzielen als mit topischem Imiquimod.

Humane Papillomviren: Corona sorgte 2020 für ordentliche Impfdelle

Expertinnen und Experten der Onkologie, Gesundheitspolitik sowie der Kassen mahnen angesichts sinkender HPV-Impfzahlen in Deutschland, stärker die Präventions-Werbetrommel zu rühren.

Zervixkrebs-Rezidiv: Cemiplimab verlängert das Leben

Die Therapie mit dem PD-1-Inhibitor Cemiplimab hat, verglichen mit einer Chemotherapie, in einer klinischen Studie der Phase 3 die Überlebenszeit von Patientinnen mit rezidiviertem Zervixkarzinom verlängert.

Neues Argument fürs Impfen gegen HPV

Eindrucksvolle Daten zum Effekt der HPV-Impfung: Sie schützt nicht nur vor Krebsvorstufen, sondern auch vor Zervixkrebs. Eine aktuelle, britische Beobachtungsstudie untermauert den Nutzen der präventiven Impfung.

Weniger Zervixkarzinome nach HPV-Impfung

Die HPV-Impfung schützt nicht nur vor der Infektion und Zervixkrebs-Vorstufen, sondern senkt wohl auch die Rate der Zervixkarzinome. Das lässt sich aus den Ergebnissen einer britischen Beobachtungsstudie ableiten.

Deutlich weniger Brustkrebsdiagnosen während Corona

Coronabedingt haben viele Frauen Screeninguntersuchungen und Krebsfrüherkennungsmaßnahmen aufgeschoben bzw. aufschieben müssen, mit massiven Folgen für die Rate neu diagnostizierter Mamma- und gynäkologischer Karzinome.

Fortgeschrittenes Zervixkarzinom: Überlebensplus mit Immuntherapie

Pembrolizumab zusätzlich zu einer Standardchemotherapie mit oder ohne Bevacizumab verbessert beim persistierenden, rezidivierten oder metastasierten Zervixkarzinom sowohl progressionsfreies als auch Gesamtüberleben. 

Pembrolizumab: eine Option beim Zervixkarzinom

Patientinnen mit Zervixkarzinom zeigten in einer Phase-III-Studie ein höheres progressionsfreies Überleben sowie Gesamtüberleben, wenn in der Erstlinientherapie Pembrolizumab zugefügt wurde.

Wie sich die Überlebenschancen bei neun Krebsarten entwickelt haben

Insgesamt haben sich die Überlebenschancen für Krebspatienten im Jugend- und jungen Erwachsenenalter in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Während bei einigen Krebsentitäten große Fortschritte festgestellt werden können, bleiben andere bislang auf der Strecke.

Zervixkarzinom: Keine adjuvante Chemo nach Standardtherapie

Um Rezidiven beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom vorzubeugen, wurde die zusätzliche Therapie mit Carboplatin und Paclitaxel nach Abschluss der Standard-Strahlenchemotherapie diskutiert. Die erste Phase-III-Studie findet keinen Vorteil für dieses Vorgehen.

Paradigmenwechsel in der Therapie des lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinoms

Wird die Radiochemotherapie mit einer über Magnetresonanztomografie (MRT) gesteuerten Brachytherapie kombiniert, gelingt die Tumorkontrolle lokal fortgeschrittener Zervixkarzinome laut Ergebnissen der EMBRACE-I-Studie in mehr als 90% der Fälle.

Frühes Zervixkarzinom: Konisation mit therapeutischer Wirkung

Wird bei Frauen mit frühem Zervixkarzinom vor der radikalen Hysterektomie eine Konisation durchgeführt, sinkt gemäß einer Studie aus Italien die Notwendigkeit adjuvanter Therapien sowie das Risiko, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Rezidiv zu erleiden. Die Überlebenschancen steigen leider nicht.

Zervixkarzinom: Sequentielle Radiochemotherapie vielversprechend

Nach radikaler Hysterektomie bei Gebärmutterhalbkrebs im Frühstadium übertrifft die sequentielle Radiochemotherapie andere adjuvante Ansätze. Darauf weist eine randomisierte Phase-III-Studie hin, es gibt jedoch Einschränkungen.

90% weniger Zervixkarzinome

Nun bestätigen auch große Populationsdaten den Erfolg der HPV-Impfung: Werden Mädchen rechtzeitig vakziniert, sinkt die Inzidenz von Zervixkarzinomen in der Bevölkerung drastisch.

Krebs durch HPV16: Antikörper zeigt den Verlauf

Österreichische Forscher haben einen neuen blutbasierten Biomarker evaluiert, mit dem sich künftig möglicherweise relevante HPV16-bedingte Erkrankungen identifizieren lassen.

Minimalinvasive Hysterektomie bei Zervixkarzinom: Riskanter als gedacht?

Bei Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs scheinen minimalinvasive Hysterektomien im Vergleich zu offenen Operationen mit erhöhten Rezidiv- und Mortalitätsraten einherzugehen, legt eine neue Metaanalyse nahe.

T-Zell-Therapie gegen HPV-induzierte Epitheltumoren

In einer Phase-I-Studie haben sich durch humane Papillomaviren (HPV) induzierte Krebserkrankungen des Epithelgewebes mithilfe einer T-Zell-Therapie zumindest für wenige Monate zurückdrängen lassen. Nun gilt es, entstehende Resistenzen zu überwinden. 

Weniger Zervixneoplasien bei Frauen mit Kupferspirale

Frauen, die mit einem kupferhaltigen Intrauterinpessar verhüten, entwickeln offenbar seltener hochgradige zervikale Neoplasmen als Frauen mit Hormonspirale.

Viren verursachen jede zehnte Krebserkrankung

Bei mehr Krebsarten als bisher angenommen finden sich Viren im Tumorgewebe, hat eine umfangreiche Analyse ergeben. Allerdings wurden dabei keine bisher unbekannten Erreger gefunden.

Zervixkarzinom-Früherkennung: Frauenärzte befürchten Chaos

Im Januar soll das Zervixkarzinom-Früherkennungsprogramm in Deutschland starten. Zu früh, finden die Frauenärzte. Sie beklagen: Viele Fragen sind noch ungeklärt.

Zervix-Ca.: TMMR auch langfristig erfolgreich

Bei Patientinnen mit einem Zervixkarzinom lässt sich mithilfe der totalen mesometrialen Resektion schonend eine Fünf-Jahres-Überlebensrate von fast 90% erzielen, wie aktuelle Auswertungen von Langzeitdaten bestätigen. 

Erfolge der HPV-Vakzinierung bestätigt

Die Ergebnisse einer Metaanalyse liefern weitere Belege dafür, dass eine HPV-Impfung auch zur Prävention des Zervixkarzinoms geeignet ist.

Was das vaginale Mikrobiom mit HPV-Infektionen und Krebs zu tun hat

Warum bei manchen Frauen eine HPV-Infektion reversibel ist, bei anderen aber persistiert, ist bislang nicht geklärt. Die Zusammensetzung des vaginalen Mikrobioms könnte eventuell von Bedeutung sein.

Erfolg bei deutschem HPV-Screening-Projekt: Weniger Zervixkarzinome

Im Laufe eines Wolfsburger Projekts zur Zervixkarzinom-Vorsorge wurden Daten zum HPV-Screening, die bisher nur aus kontrollierten Studien gewonnen wurden, unter Alltagsbedingungen getestet. Mit äußerst positiven Ergebnissen.

Impfung mit HPV-Vakzine führt zu signifikant weniger Zervixläsionen

Durch die Impfung mit einer bivalenten HPV-Vakzine lässt sich nicht nur die Prävalenz präinvasiver zervikaler Läsionen signifikant reduzieren, sie bietet möglicherweise auch einen Herdenschutz.

Gynäkologische Tumoren: Kommt HRT in Frage oder nicht?

Wenn Frauen mit gynäkologischen Tumoren unter klimakterischen Beschwerden leiden, muss vor Einsatz einer Hormonersatztherapie das Rezidivrisiko in Betracht gezogen werden. Prof. Dr. Tanja Fehm, Düsseldorf, gibt einen Überblick über die Datenlage.

Zervixkarzinom-Früherkennung bald mit dem Smartphone?

US-Forscher wollen das Zervixkarzinom-Screening in Entwicklungsländern revolutionieren. Dazu haben sie einen Computeralgorithmus auf der Basis des Deep Learning entwickelt, der Präkanzerosen anhand von Zervikografieaufnahmen erkennen soll. 

Nach Konisation leidet die Präventionsbereitschaft

Die Diagnose einer Zervixdysplasie kann Frauen offenbar von der weiteren Teilnahme an Präventionsmaßnahmen abschrecken. Das gilt besonders, wenn eine Konisation nötig gewesen ist.

Zervixkarzinom: Minimalinvasiv unterliegt offener Op.

Frauen mit einem Zervixkarzinom im Frühstadium profitieren eher von einer offenen Op. als von einer minimalinvasiven radikalen Hysterektomie, und zwar gemessen am krankheitsfreien und Gesamtüberleben.

Zervix-Ca.-Vorstufen: Vorteile für HPV-Positive durch Test auf Doppelmarker

Der Test auf die beiden Marker p16 und Ki-67 könnte bei HPV-positiven Frauen ein Argument sein, nach einem negativen Testergebnis das Untersuchungsintervall zu verlängern, wie aus den Ergebnissen einer prospektiven US-Studie hervorgeht.

HPV-Impfung für Jungen wird Kassenleistung

Die Krankenkassen werden künftig die HPV-Impfung auch für Jungen bezahlen.

"Wir wollen die HPV-Impfung in Schulen"

Die HPV-Impfung bietet den besten Schutz vor Krebserkrankungen in Eierstöcken, Penis und After, betont Professor Riemann von der Krebsstiftung. Im Interview erläutert er, wieso er sich für Impfungen in Schulen einsetzt.

Zervix-Ca.-Screening: Nutzen von HPV-Test bestätigt

Beim Zervixkarzinomscreening kann durch die HPV-Testung der Erfolg gesteigert werden.

HPV-Test erkennt Krebsvorstufen früher als Dünnschichtzytologie

Als primäre Maßnahme zum Zervixkarzinom-Screening schneidet der HPV-Test besser ab als die Dünnschichtzytologie: Vier Jahre nach der ersten Untersuchung haben weniger Frauen eine CIN3+-Läsion. 

Sind Neoadjuvanz und Chirurgie schlechter als RCT?

Frauen mit lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom leben nach Radiochemotherapie (RCT) länger krankheitsfrei als nach einer Operation mit vorgängiger neoadjuvanter Behandlung.

Cochrane-Analyse bestätigt Wirksamkeit der HPV-Impfung

Die Impfung gegen HPV schützt laut einem Cochrane-Review vor zervikalen Präkanzerosen, ohne dass es zu schweren Nebenwirkungen kommt. Die Effektivität hängt allerdings von Alter und HPV-Status der Frauen ab.

CIN2-Läsion? Da reicht womöglich aktive Überwachung aus

Die meisten CIN2-Läsionen bilden sich spontan zurück, vor allem bei Frauen jünger als 30 Jahre.

Zervix-Ca.: Vorteil durch Radiochemotherapie in großer Studie bestätigt

Frauen mit einem Zervixkarzinom im FIGO-Stadium IIIb profitieren stärker von einer kombinierten Radiochemotherapie als von einer alleinigen Bestrahlung.

HPV-Test positiv: Was tun?

Ein negatives Resultat bei der HPV-Testung schließt auch langfristig das Auftreten eines Zervixkarzinoms mit großer Sicherheit aus. Das optimale Vorgehen bei positivem Testergebnis, aber unauffälliger Zytologie ist jedoch strittig. 

Spirale schützt vor Zervixkrebs

Frauen, die mit Spirale verhüten, verhindern damit nicht nur ungewollte Schwangerschaften. Laut Ergebnissen einer Metaanalyse mindern sie dadurch auch die Gefahr, an Zervixkrebs zu erkranken.

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Immunonkologie verändert die Therapie vieler gynäkologischer Tumoren

Prof. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Leiter des gynäkologischen Tumorzentrums (Charité Berlin) spricht über den Stellenwert von Checkpoint-Inhibitoren beim nicht operablen fortg. Endometriumkarzinom und beim Zervixkarzinom im kurativen Setting (Stadium III-IVA).

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Ein Abstrich vom Gebärmutterhals wird auf ein Objektivträger geschmiert/© Tatiana Buzmakova / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Glaszellentumor der Gebärmutter/© Boeker M et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Blutprobe wird bei Patient abgenommen/© Tashi-Delek / Getty Images / iStock(Symbolbild mit Fotomodellen), Immuncheckpointinhibitoren binden an Krebszelloberflächenproteine /© Juan Gärtner / stock.adobe.com, Arzt misst Blutzucker per Glucometer/© geargodz / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Junger Mann im Computertomographen/© Vladislav / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ein Kind wird von ärztlichen Personal geimpft/© kerkezz / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Sentinel-Node-Biospie/© Springer Medizin Verlag GmbH, Impfung/© tong2530 / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Impfung/© Remains / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Brust-Ultraschall zur Krebsvorsorge/© © dikushin / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Zytologischer Abstrich bei gynäkologischer Untersuchung/© Iryna / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau setzt sich ein Pflaster auf den Schenkel/© svetikd / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Rechte Brust mit Tumor und beginnender Hautulzeration/© Springer Medizin Verlag GmbH, Kolposkopie 14. SSW (Schwangerschaftswoche)/© M. Schild-Suhren, Ärztin betrachtet Mammografie-Befund/© Gorodenkoff / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Search Icon, Gebärmutter/© MSD Sharp & Dohme GmbH