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Metastatische Rezidive sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs häufig und verschlechtern die Prognose deutlich. Eine umfassende Kohortenstudie aus Kalifornien zeigt klare Unterschiede nach Tumorart, Stadium und Diagnosejahr.
Mangels verfügbarem HPV-Impfstoffs sind derzeit nur 27% der Mädchen weltweit geimpft. Um die Durchimpfung zu beschleunigen, hat die WHO ihre Empfehlungen auf eine Dosis angepasst. Nun zeigt die ESCUDDO-Studie, ob eine einzelne Impfdosis tatsächlich so wirksam ist wie zwei.
Zeigen Wächterlymphknoten bei frühen Zervixkarzinomen keinen Befall, ist auch keine pelvine Lymphadenektomie nötig. Nach drei Jahren war die krebsspezifische Sterberate in einer Studie nicht höher, die Komplikationsrate aber geringer als nach der Lymphadenektomie.
Nach den Ergebnissen der randomisierten placebokontrollierten VACCIN-Studie senkt die adjuvante HPV-Impfung nach Konisation das Rückfallrisiko höhergradiger zervikaler Dysplasien nicht signifikant. Die Studie wirft jedoch Fragen auf.
Etwa jede siebte an Krebs erkrankte Person entwickelt nach einer Cisplatin-Therapie eine chronische Nierenerkrankung. Forschende haben nun analysiert, wovon das Risiko abhängt. Ein einfaches Modell könne demnach die klinische Entscheidungsfindung verbessern.
Frauen, deren Brustkrebs im Frühstadium erfolgreich behandelt wurde, haben im Vergleich zur Normalbevölkerung langfristig nur ein leicht erhöhtes Risiko für einen weiteren Primärtumor. Doch eine bestimmte Altersgruppe ist deutlich stärker gefährdet.
Ein Drittel der US-Bevölkerung hat noch nie von HPV gehört, geschweige denn von der onkologischen Relevanz des Virus. Das zeigt eine aktuelle Befragungsstudie. In Deutschland könnte die Situation allerdings noch schlechter sein.
Real-World-Daten aus Dänemark liefern interessante Einsichten in Prävalenz, Inzidenz und Verlauf von HPV-Infektionen unter einem Vakzinierungsprogramm mit quadrivalentem Impfstoff.
Daten aus den Niederlanden zeigen, dass Krebsfrüherkennungsmaßnahmen für Menschen mit Störungen der Intelligenzentwicklung häufig nicht zugänglich sind. Wie kann diese Lücke geschlossen werden?
Möglicherweise profitieren nicht alle Frauen über 65 Jahre von einer Fortsetzung des Screenings auf Gebärmutterhalskrebs. Aktuelle Modellrechnungen anhand von US-Daten legen nahe, wie eine Exit-Strategie aussehen könnte.
Bei fortgeschrittenen HPV-assoziierten Tumoren zeigte eine Kombination aus Immuntherapie und therapeutischer Vakzine in einer Phase-1/2-Studie Ansprechraten von über 20%, trotz Checkpoint-Inhibitor-Resistenz.
Frauen müssen nach einer Konisation laut Ergebnissen einer dänischen Studie zwar mit Komplikationen rechnen. Ihre Fertilität scheint nach dem Eingriff allerdings nicht zu leiden.
Die Gefahr, dass nach operativer Entfernung einer Zervixkarzinom-Vorstufe erneut eine Krebsvorstufe oder ein Zervixkarzinom auftreten, ist bei Frauen mit Adipositas höher als bei normalgewichtigen Frauen.
Eine australische Studie spricht dafür, dass Schmerzen und Missempfindungen in den unteren Extremitäten bei Frauen mit gynäkologischen Tumoren einem manifesten Lymphödem vorausgehen – und ernst genommen werden sollten, auch wenn sie nur milde ausfallen.
Das Sexualleben kann, auch wenn eine gynäkologische Krebserkrankung schon längst überstanden ist, noch eingeschränkt sein. Offen darüber zu sprechen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, den Patientinnen helfen zu können.
Seit vielen Jahren gilt die definitive Radiochemotherapie als Standardtherapie bei Gebärmutterhalskrebs. Dennoch kommt es in zahlreichen Fällen zu einem Rezidiv. Hoffnung bietet nun eine internationale Phase-3-Studie, in der eine Induktionschemotherapie vor der Standardtherapie angewendet wurde.
Seit langem ist bei lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinomen die primäre Radiochemotherapie (CRT) Therapiestandard. Die Strahlentherapie wurde sukzessive weiterentwickelt, während sich an der systemischen Therapie wenig geändert hat. Mit der Integration der Immuntherapie kam die Wende.
Aktuelle Zahlen zur Prävalenzentwicklung anogenitaler Erkrankungen bescheinigen dem HPV-Impfprogramm in Deutschland einen respektablen Erfolg. Dabei ginge noch viel mehr, wie ein Blick in andere Länder verrät.
Ernste kardiale Nebenwirkungen sind unter Checkpoint-Hemmern zwar selten zu sehen, allerdings enden sie bei mehr als einem Drittel der Betroffenen tödlich. Eine rasche Behandlung mit Arzneien wie Abatacept und Ruxolitinib kann die Mortalität offenbar reduzieren.
Für Frauen mit rezidiviertem oder metastasiertem Zervixkarzinom und Versagen der Erstlinientherapie zeichnet sich eine Verbesserung der Behandlungsoptionen ab: Mit dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Tisotumab-Vedotin überleben sie zwei Monate länger als mit einer Chemotherapie.
Die HPV-Impfung wird für Mädchen wie Jungen vorrangig empfohlen, um Zervixkarzinome bei Frauen zu verhindern. Doch auch andere HPV-assoziierte Krebserkrankungen werden reduziert.
Die Erfolge der HPV-Impfung zeigen, wie medizinisch relevant der Zusammenhang zwischen Viren und Krebs ist. Neben humanen Papillomviren spielen noch weitere Viren eine Rolle bei der malignen Transformation von Zellen. Über diese Mechanismen und neue Ansätze, die das Immunsystem auf die richtige Spur bei der Bekämpfung entarteter Zellen führen, sprechen wir in dieser Folge.
Für bestimmte Patientinnen mit niedrig riskantem Zervixkarzinom scheint die einfache Hysterektomie der radikalen Operation onkologisch nicht unterlegen zu sein, wie eine Studie ergeben hat.
Das Verhältnis von Viren und Krebserkrankungen ist janusköpfig. Auf der einen Seite existieren zahlreiche humanpathogene Tumorviren, die an der malignen Transformation beteiligt sind. Auf der anderen Seite können bestimmte onkolytische Viren dazu dienen, Tumorerkrankungen zu bekämpfen. Beide Seiten wurden auf dem DKK 2024 beleuchtet.
Im letzten Jahr machten auf den großen Krebskongressen vier Studien Furore, die den klinischen Alltag beim Zervixkarzinom verändern werden. Was sich genau getan hat, wurde auf dem 16. Jahreskongress des Tumorzentrums am CCC München vorgestellt.
Vor 15 Jahren wurde in Schottland ein Programm zur HPV-Impfung gestartet. Eine Analyse ergab jetzt: Bei keiner Frau mit Impfschutz im Alter von 12 bis 13 Jahren wurde ein Zervixkarzinom registriert. Von der Impfung profitierten Frauen aus sozial schwachen Gegenden besonders.
Sofort konisieren oder erst einmal aktiv überwachen? Bei zervikalen intraepithelialen Neoplasien von Grad 2 (CIN2) sollte bei dieser Entscheidung auch das Langzeitrisiko für ein Zervixkarzinom berücksichtigt werden.
Bei Patientinnen mit fertilitätserhaltender Operation aufgrund von zervikalen intraepithelialen Neoplasien gilt es, kein Rezidiv zu übersehen. Forschende haben analysiert, welche Untersuchungen und Nachbeobachtungsintervalle sinnvoll sind.
Standard beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom ist seit langem die Kombination von Chemotherapie und Bestrahlung (CRT). Eine Chemotherapie-Induktion vor der CRT verbessert die Prognose. Ein neuer Standard?
Die Inzidenz von Zervixkarzinomen ist bei Frauen über 65 Jahren in Deutschland ähnlich hoch wie unter jüngeren. Allerdings werden die Tumoren bei Älteren in späteren Stadien entdeckt und die Überlebenschancen sind deutlich schlechter. Sollte also das Ende des Screenings mit 65 Jahren überdacht werden?
Die radikale Hysterektomie ist eine hoch effektive Maßnahme bei Gebärmutterhalskrebs. Bei Niedrigrisikopatientinnen kann jedoch ein einfacher Eingriff ausreichen, ohne negative Effekte in Kauf zu nehmen. Im Gegenteil profitieren gut ausgewählte Patientinnen sogar von der schonenden Methode, wenn Lebensqualität oder Komplikationen betrachtet werden.
Die Wirksamkeit einer Immuntherapie bei Krebskranken hängt erheblich von äußeren Faktoren wie Uhrzeit und dem Zustand des Darmmikrobioms ab. Besser ist es, morgens und nicht direkt nach einer Antibiotikatherapie zu behandeln.
Der Versuch, mit einer zusätzlichen Chemotherapie nach der üblichen Radiochemotherapie die Überlebenschancen von Frauen mit lokal fortgeschrittenem Zervixkrebs zu verbessern, ist in der OUTBACK-Studie gescheitert.
In der KEYNOTE-826-Studie konnte die zusätzliche Gabe von Pembrolizumab zur Chemotherapie das Gesamt- und progressionsfreie Überleben von Patientinnen mit Zervixkarzinom verbessern. Doch wie sieht es mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität aus?
Bis 2025 soll die Mehrheit der europäischen Bevölkerung, bei denen Vorsorgeuntersuchungen auf Mamma-, Zervix- und kolorektale Karzinome indiziert sind, diese auch erhalten. Um das zu erreichen, hat der Rat der Europäischen Union ein Konzept zur Krebsvorsorge beschlossen.
Die EU-Mitgliedstaaten sollen die Corona-Delle bei den Krebsscreenings schleunigst ausbeulen und sich stärker in der Krebsbekämpfung engagieren, fordert die EU-Kommission. Als Rückgrat sollen dabei die reformierten Empfehlungen zur Krebsfrüherkennung dienen – auch in finanzieller Hinsicht.
Ungefähr ein Drittel aller Frauen, die zur Zervixkarzinom-Vorsorge gehen könnten, tun das nicht. Mit einem Selbstabstrich auf humane Papillomviren könnten auch diese Frauen erreicht werden. Dazu wurde auf dem Deutschen Krebskongress eine Studie vorgestellt, über die wir in dieser Folge sprechen. Und wir klären, warum in der ärztlichen Vorsorge nun auch der HPV-Test zum Standardrepertoire gehört.
Unbehandelte Schwangere mit Zervixdysplasien vom Grad 3 haben deutliche Vorteile bei einer vaginalen Geburt: Die Regressionsrate ist im Vergleich zu einer Geburt per Sectio rund doppelt so hoch.
Für einen optimalen Schutz muss eine HPV-Impfung rechtzeitig verabreicht werden, am besten vor dem ersten Sexualverkehr. Das unterstreicht jetzt eine US-amerikanische Studie.
Eine HPV-Impfung bei der Entfernung von hochgradigen intraepithelialen zervikalen Neoplasien (CIN) könnte das Rezidivrisiko reduzieren. Dafür spricht eine Metaanalyse von 22 Studien. Allerdings lässt deren Qualität zu wünschen übrig. Größere kontrollierte Studien fehlen.
Zervikale intraepitheliale Neoplasien im Stadium 2 (CIN 2) bilden sich bei jungen Frauen relativ häufig spontan zurück. Laut einer Studie der Universität Düsseldorf haben sie selbst mit CIN-3-Läsionen eine relevante Chance auf Regression.
In der chirurgischen Behandlung der zervikalen intraepithelialen Neoplasie gilt es bei der Wahl der Mittel abzuwägen: zwischen der Gefahr des Therapieversagens und dem Risiko, dass eine spätere Schwangerschaft mit einer Frühgeburt endet.
Ist die Versorgung in zertifizierten Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft besser? Eine aktuelle Studie zeigt bei acht Entitäten einen Überlebensvorteil für die Behandlung in solchen Kliniken im Vergleich zu nicht-zertifizierten Zentren.
Die weltweiten HPV-Impfquoten stagnieren. Die Einzeldosis-Impfung könnte eine Möglichkeit sein, mehr jungen Frauen den Zugang zu erleichtern. Eine kenianisch-amerikanische Studie hat die Wirksamkeit untersucht.
In der Behandlung von Frauen mit höhergradigen squamösen intraepithelialen Läsionen der Zervix lassen sich mit der Konisation offenbar bessere Ergebnisse erzielen als mit topischem Imiquimod.
Expertinnen und Experten der Onkologie, Gesundheitspolitik sowie der Kassen mahnen angesichts sinkender HPV-Impfzahlen in Deutschland, stärker die Präventions-Werbetrommel zu rühren.
Die Therapie mit dem PD-1-Inhibitor Cemiplimab hat, verglichen mit einer Chemotherapie, in einer klinischen Studie der Phase 3 die Überlebenszeit von Patientinnen mit rezidiviertem Zervixkarzinom verlängert.
Eindrucksvolle Daten zum Effekt der HPV-Impfung: Sie schützt nicht nur vor Krebsvorstufen, sondern auch vor Zervixkrebs. Eine aktuelle, britische Beobachtungsstudie untermauert den Nutzen der präventiven Impfung.
Die HPV-Impfung schützt nicht nur vor der Infektion und Zervixkrebs-Vorstufen, sondern senkt wohl auch die Rate der Zervixkarzinome. Das lässt sich aus den Ergebnissen einer britischen Beobachtungsstudie ableiten.
Coronabedingt haben viele Frauen Screeninguntersuchungen und Krebsfrüherkennungsmaßnahmen aufgeschoben bzw. aufschieben müssen, mit massiven Folgen für die Rate neu diagnostizierter Mamma- und gynäkologischer Karzinome.
Pembrolizumab zusätzlich zu einer Standardchemotherapie mit oder ohne Bevacizumab verbessert beim persistierenden, rezidivierten oder metastasierten Zervixkarzinom sowohl progressionsfreies als auch Gesamtüberleben.
Patientinnen mit Zervixkarzinom zeigten in einer Phase-III-Studie ein höheres progressionsfreies Überleben sowie Gesamtüberleben, wenn in der Erstlinientherapie Pembrolizumab zugefügt wurde.
Insgesamt haben sich die Überlebenschancen für Krebspatienten im Jugend- und jungen Erwachsenenalter in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Während bei einigen Krebsentitäten große Fortschritte festgestellt werden können, bleiben andere bislang auf der Strecke.
Um Rezidiven beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom vorzubeugen, wurde die zusätzliche Therapie mit Carboplatin und Paclitaxel nach Abschluss der Standard-Strahlenchemotherapie diskutiert. Die erste Phase-III-Studie findet keinen Vorteil für dieses Vorgehen.
Wird die Radiochemotherapie mit einer über Magnetresonanztomografie (MRT) gesteuerten Brachytherapie kombiniert, gelingt die Tumorkontrolle lokal fortgeschrittener Zervixkarzinome laut Ergebnissen der EMBRACE-I-Studie in mehr als 90% der Fälle.
Wird bei Frauen mit frühem Zervixkarzinom vor der radikalen Hysterektomie eine Konisation durchgeführt, sinkt gemäß einer Studie aus Italien die Notwendigkeit adjuvanter Therapien sowie das Risiko, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Rezidiv zu erleiden. Die Überlebenschancen steigen leider nicht.
Nach radikaler Hysterektomie bei Gebärmutterhalbkrebs im Frühstadium übertrifft die sequentielle Radiochemotherapie andere adjuvante Ansätze. Darauf weist eine randomisierte Phase-III-Studie hin, es gibt jedoch Einschränkungen.
Nun bestätigen auch große Populationsdaten den Erfolg der HPV-Impfung: Werden Mädchen rechtzeitig vakziniert, sinkt die Inzidenz von Zervixkarzinomen in der Bevölkerung drastisch.
Österreichische Forscher haben einen neuen blutbasierten Biomarker evaluiert, mit dem sich künftig möglicherweise relevante HPV16-bedingte Erkrankungen identifizieren lassen.
Bei Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs scheinen minimalinvasive Hysterektomien im Vergleich zu offenen Operationen mit erhöhten Rezidiv- und Mortalitätsraten einherzugehen, legt eine neue Metaanalyse nahe.
In einer Phase-I-Studie haben sich durch humane Papillomaviren (HPV) induzierte Krebserkrankungen des Epithelgewebes mithilfe einer T-Zell-Therapie zumindest für wenige Monate zurückdrängen lassen. Nun gilt es, entstehende Resistenzen zu überwinden.
Frauen, die mit einem kupferhaltigen Intrauterinpessar verhüten, entwickeln offenbar seltener hochgradige zervikale Neoplasmen als Frauen mit Hormonspirale.
Bei mehr Krebsarten als bisher angenommen finden sich Viren im Tumorgewebe, hat eine umfangreiche Analyse ergeben. Allerdings wurden dabei keine bisher unbekannten Erreger gefunden.
Im Januar soll das Zervixkarzinom-Früherkennungsprogramm in Deutschland starten. Zu früh, finden die Frauenärzte. Sie beklagen: Viele Fragen sind noch ungeklärt.
Bei Patientinnen mit einem Zervixkarzinom lässt sich mithilfe der totalen mesometrialen Resektion schonend eine Fünf-Jahres-Überlebensrate von fast 90% erzielen, wie aktuelle Auswertungen von Langzeitdaten bestätigen.
Warum bei manchen Frauen eine HPV-Infektion reversibel ist, bei anderen aber persistiert, ist bislang nicht geklärt. Die Zusammensetzung des vaginalen Mikrobioms könnte eventuell von Bedeutung sein.
Im Laufe eines Wolfsburger Projekts zur Zervixkarzinom-Vorsorge wurden Daten zum HPV-Screening, die bisher nur aus kontrollierten Studien gewonnen wurden, unter Alltagsbedingungen getestet. Mit äußerst positiven Ergebnissen.
Durch die Impfung mit einer bivalenten HPV-Vakzine lässt sich nicht nur die Prävalenz präinvasiver zervikaler Läsionen signifikant reduzieren, sie bietet möglicherweise auch einen Herdenschutz.
Wenn Frauen mit gynäkologischen Tumoren unter klimakterischen Beschwerden leiden, muss vor Einsatz einer Hormonersatztherapie das Rezidivrisiko in Betracht gezogen werden. Prof. Dr. Tanja Fehm, Düsseldorf, gibt einen Überblick über die Datenlage.
US-Forscher wollen das Zervixkarzinom-Screening in Entwicklungsländern revolutionieren. Dazu haben sie einen Computeralgorithmus auf der Basis des Deep Learning entwickelt, der Präkanzerosen anhand von Zervikografieaufnahmen erkennen soll.
Die Diagnose einer Zervixdysplasie kann Frauen offenbar von der weiteren Teilnahme an Präventionsmaßnahmen abschrecken. Das gilt besonders, wenn eine Konisation nötig gewesen ist.
Frauen mit einem Zervixkarzinom im Frühstadium profitieren eher von einer offenen Op. als von einer minimalinvasiven radikalen Hysterektomie, und zwar gemessen am krankheitsfreien und Gesamtüberleben.
Der Test auf die beiden Marker p16 und Ki-67 könnte bei HPV-positiven Frauen ein Argument sein, nach einem negativen Testergebnis das Untersuchungsintervall zu verlängern, wie aus den Ergebnissen einer prospektiven US-Studie hervorgeht.
Die HPV-Impfung bietet den besten Schutz vor Krebserkrankungen in Eierstöcken, Penis und After, betont Professor Riemann von der Krebsstiftung. Im Interview erläutert er, wieso er sich für Impfungen in Schulen einsetzt.
Als primäre Maßnahme zum Zervixkarzinom-Screening schneidet der HPV-Test besser ab als die Dünnschichtzytologie: Vier Jahre nach der ersten Untersuchung haben weniger Frauen eine CIN3+-Läsion.
Frauen mit lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom leben nach Radiochemotherapie (RCT) länger krankheitsfrei als nach einer Operation mit vorgängiger neoadjuvanter Behandlung.
Die Impfung gegen HPV schützt laut einem Cochrane-Review vor zervikalen Präkanzerosen, ohne dass es zu schweren Nebenwirkungen kommt. Die Effektivität hängt allerdings von Alter und HPV-Status der Frauen ab.
Frauen mit einem Zervixkarzinom im FIGO-Stadium IIIb profitieren stärker von einer kombinierten Radiochemotherapie als von einer alleinigen Bestrahlung.
Ein negatives Resultat bei der HPV-Testung schließt auch langfristig das Auftreten eines Zervixkarzinoms mit großer Sicherheit aus. Das optimale Vorgehen bei positivem Testergebnis, aber unauffälliger Zytologie ist jedoch strittig.
Frauen, die mit Spirale verhüten, verhindern damit nicht nur ungewollte Schwangerschaften. Laut Ergebnissen einer Metaanalyse mindern sie dadurch auch die Gefahr, an Zervixkrebs zu erkranken.
Prof. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Leiter des gynäkologischen Tumorzentrums (Charité Berlin) spricht über den Stellenwert von Checkpoint-Inhibitoren beim nicht operablen fortg. Endometriumkarzinomund beim Zervixkarzinom im kurativen Setting (Stadium III-IVA).