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Gebärmutterhalskrebs bleibt trotz Präventionsmaßnahmen weltweit ein relevantes Gesundheitsproblem. Lange waren operative Verfahren, Radiochemotherapie und klassische Zytostatika die zentralen Behandlungsstrategien. In den letzten Jahren hat sich …
Die steigende Überlebensrate nach Mamma- und Genitalkarzinomen führt zu einer wachsenden Zahl von jungen Patientinnen mit Kinderwunsch. Nach leitliniengerechter onkologischer Therapie hat eine Schwangerschaft keinen nachteiligen Einfluss auf die …
Humane Papillomaviren (HPV) sind weit verbreitet und verursachen jährlich zahlreiche Krebsneuerkrankungen, insbesondere im Genital- und im Oropharynxbereich. Die HPV-Impfung ist seit 2006 verfügbar und wird in Deutschland ab einem Alter von 9 …
Mit der 2020 vom G‑BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) eingeführten oKFE-RL (Richtlinie für organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme) wird Frauen bis 34 Jahre eine jährliche zytologische Diagnostik angeboten; für Frauen ab 35 Jahren zusätzlich zur …
Der Beitrag beschreibt die Entwicklung und Bedeutung zertifizierter gynäkologischer Krebszentren und Dysplasie-Einheiten in Deutschland. Ausgangspunkt war die unzureichende Standardisierung der onkologischen Versorgung bis in die frühen …
Die Sentinel-Lymphknotenbiopsie wird inzwischen in Leitlinien zur Stadieneinteilung des Zervix-, Endometrium- und Vulvakarzinoms empfohlen. Im Gegensatz zur klassischen systematischen Lymphonodektomie lassen sich mit der Sentinel-Lymphknotenbiopsie vergleichbare Ergebnisse erzielen - bei geringerem chirurgischem Aufwand und weniger postoperativen Komplikationen.
Die Immuntherapie hat sich in den letzten Jahren als bedeutender Therapieansatz in der gynäkologischen Onkologie etabliert. Besonders Immuncheckpointinhibitoren erweitern durch gezielte Reaktivierung des Immunsystems die Behandlungsmöglichkeiten bei verschiedenen gynäkologischen Tumoren. Welche Therapien sind bei Mamma-, Zervix- und Endometriumkarzinom zugelassen?
Humane Papillomviren sind die häufigste Ursache für Gebärmutterhalskrebs und können auch andere Krebsarten auslösen. Obwohl die Wirksamkeit der Impfung gut belegt ist, bleibt die Impfquote in Deutschland niedrig. „Bei Eltern, die bezüglich der …
KI zeigt bereits großes Potenzial in der Krebsfrüherkennung und eröffnet auch in der Pränatalmedizin und Geburtshilfe neue Wege. Zudem könnte sie bei administrativen Aufgaben und der Kommunikation mit Patientinnen entlasten. In diesem Beitrag lesen Sie über die Möglichkeiten und Grenzen der neuen Technologie.
Hormone können die Entstehung und das Fortschreiten von bösartigen Tumoren beeinflussen. Zu diesen hormonabhängigen Krebsarten zählen neben dem Mammakarzinom auch gynäkologische Tumoren, wie das Endometrium- und das Ovarialkarzinom. Neben …
Tumorzellen können sich maskieren oder sie erschweren es Immunzellen zu arbeiten, indem sie den pH-Wert der Tumormikroumgebung verändern. Sie nutzen diese und weitere Mechanismen, um der Kontrolle durch das Immunsystem zu entgehen. Das kann den Verlauf von onkologischen Erkrankung maßgeblich beeinflussen.
Die Früherkennung gynäkologischer Malignome ist ein zentraler Bestandteil der Krebsprävention. Welche Untersuchungen je nach Altersgruppe empfohlen werden und wie Sie Risikopatientinnen gezielt beraten, erfahren Sie in diesem CME-Beitrag.
Die Einführung von ICI in die strahlentherapeutische Behandlung lokal fortgeschrittener Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs („locally advanced head and neck squamous cell carcinoma“ [LA-HNSCC]) ist eine der größten Herausforderungen im …
Wie unterscheidet das Immunsystem zwischen "fremd" und "selbst"? Im Beitrag werden Mediatoren und Mechanismen der immunologischen Tumorabwehr und ihre Zielstrukturen beschrieben, die für aktuelle klinische Anwendungen in der Krebsimmuntherapie relevant sind bzw. in naher Zukunft wahrscheinlich an Relevanz gewinnen.
Trotz signifikanter Fortschritte bestehen weiterhin Limitationen durch schwierige Patientenselektion, Resistenzen sowie immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE). Neue Strategien zielen darauf ab, die Effektivität bestehender Therapien durch gezieltere Immunmodulation, neue Zielstrukturen und eine Steuerung des Tumormikromilieus (TME) zu erhöhen.
In der Perimenopause bleibt das Risiko ungewollter Schwangerschaften bestehen. Aber viele Kontrazeptiva gehen mit gesundheitlichen Risiken für Anwenderinnen einher. Welche Optionen schützen zuverlässig, schonen die Herzgefäße und sind gleichzeitig hormonell gut verträglich?
Moderne zielgerichtete und immunbasierte Therapien haben die Prognose vieler Tumorerkrankungen eindrücklich verbessert, jedoch kann es zu unerwünschten endokrinen Nebenwirkungen kommen. Das Management dieser Nebenwirkungen wird zwar bereits in Leitlinien und Empfehlungen beschrieben, ist in der klinischen Routineversorgung aber oft noch nicht etabliert.
Humane Papillomviren sind sehr verbreitet, sodass sich die meisten Frauen und Männer im Laufe ihres Lebens anstecken. In Deutschland erkranken jährlich etwa 7850 Menschen an einem Krebs, der auf eine Infektion mit HPV (humane Papillomviren) …
Die Impfung gegen humane Papillomaviren Impfung (HPV) sollte Mädchen und Jungen vor HPV-bedingten Krebserkrankungen schützen. Ist das deutschen Ärztinnen und Ärzten wirklich gelungen?
Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) treten abhängig vom Wirkstoff häufig in bestimmten Zeitspannen auf und können unterschiedliche Organe betreffen. Mit einem Fokus auf gastrointestinale Nebenwirkungen lesen Sie, wie sie den Schweregrad von irAE einordnen können. Das hilft Ihnen zu entscheiden, ob Kortikosteroide erforderlich oder ein Abbruch der ICI-Therapie nötig ist.
Sowohl exogen z.B. in Form von Hormonersatztherapien (HRT) als auch endogen erhöhen Hormone das Risiko für bestimmte Malignome wie Mamma-, Endometrium- und Ovarialkarzinome. Eine nicht unerhebliche Auswirkung haben dabei auch Übergewicht und metabolische Störungen. Wie Sie Ihre Patientinnen bestmöglich beraten und Risiken abwägen.
Humane Papillomviren (HPV) sind bekannte Auslöser für verschiedene Karzinomarten. Obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) HPV-Impfungen für alle Jugendlichen empfiehlt, lagen die Impfraten in Deutschland bisher deutlich unter den Zielwerten der …
Immer mehr Frauen im reproduktiven Alter erkranken an Krebs – und damit rückt auch der Erhalt ihrer Fertilität in den Fokus. Umfassende Empfehlungen zu onkologischen Therapieoptionen und den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin geben deutsche und europäische Leitlinien sowie aktuelle Studien.
HIV-positive Frauen haben dieselben Ansprüche auf gynäkologische Betreuung wie nicht-infizierte Frauen – sei es bei Vorsorge, Kontrazeption, Schwangerschaft oder Menopause. Was müssen Behandelnde über die Infektion und Therapie wissen, um eine optimale Versorgung der Betroffenen zu gewährleisten?
Die weltweit häufigste nichtvirale Geschlechtskrankheit, Trichomoniasis, scheint in Deutschland wieder zuzunehmen – mit teils schwerwiegenden Komplikationen. Eine exakte und frühzeitige Diagnose ist notwendig, um rechtzeitig eine wirksame Therapie einzuleiten und so die Infektanfälligkeit für HSV und HIV zu minimieren.
Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) können potenziell jedes Organ oder Gewebe betreffen und zu ausgeprägter entzündlicher Schädigung führen. In der aktualisierten S3-Leitlinie Supportivtherapie werden Empfehlung für ein adäquates Monitoring, zielführendes differenzialdiagnostisches sowie optimales therapeutisches Vorgehen formuliert.
Das Zervixkarzinom stellt weiterhin weltweit betrachtet das zweithäufigste gynäkologische Karzinom der Frau dar und ist im Falle einer späten Diagnosestellung mit einer hohen Mortalität verbunden. In den entwickelten Ländern ist der Rückgang der …
Erhöht Sexualität das Krebsrisiko oder kann sie es möglicherweise senken? Und wie verhält es sich während oder nach einer Krebserkrankung? Dieser Beitrag beantwortet wichtige Fragen, mit denen Sie Ihre Patientinnen bestmöglich unterstützen können.
Die klinische Entscheidung bezüglich der geeigneten Behandlungsstrategie sollte bei einem metastasierten Zervixkarzinom in Abhängigkeit der vorliegenden Tumorausdehnung getroffen werden. Während bei lokoregionärer bzw. isolierter Metastasierung …
Die genaue Kenntnis der Ausbreitung und der Eigenschaften des Tumors sind für die Therapieentscheidung essenziell. Neue Therapiekonzepte zielen darauf ab, die Radikalität der Eingriffe zu senken und das onkologische Outcome zu verbessern. Daten dafür liefern aktuelle Studien.
Im Vergleich zur rein zytologischen Untersuchung kann die Detektion auch von Krebsvorstufen des Zervixkarzinoms durch die HPV-Testung deutlich verbessert werden. Doch der Aufwand bleibt hoch. Kann das aktuelle Screening langfristig die Inzidenz und Mortalität senken? Inzwischen liegt die zentrale Auswertung durch den G‑BA für die Jahre 2021/2022 vor.
Die Radiochemotherapie mit Brachytherapie ist seit vielen Jahren der Goldstandard für Therapien des lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinoms. Doch welche aktuellen Entwicklungen und Standards sind heute entscheidend? Im Beitrag erfahren Sie das Wichtigste zu den neuen Therapieansätzen.
Anliegen dieses Beitrags ist es, im onkologischen Kontext für die besonderen Bedarfe von Menschen mit intellektueller und/oder Mehrfachbehinderung zu sensibilisieren und einen Beitrag zur Steigerung der Kompetenz im Umgang mit Betroffenen und ihren Angehörigen zu leisten. Hierzu werden exemplarisch die Krankheitsgeschichten von drei Menschen dargestellt.
Deutschlands Impfrate gegen humane Papillomaviren (HPV) liegt unter dem europäischen Durchschnitt. Nicht nur das ist bedenklich, sondern auch, dass die Jugendlichen kaum etwas über die sexuell übertragbare Krankheit wissen. Wie könnte die Zielgruppe aufgeklärt und sensibilisiert werden?
Seit den 1990er-Jahren gilt die kombinierte Radiochemotherapie als nichtoperative Standardbehandlung für lokal fortgeschrittene Zervixkarzinome. Auch Patientinnen mit inoperablen Tumoren oder Risikofaktoren erhalten leitliniengemäß eine …
Hyperthermie in Kombination mit Bestrahlung oder Chemotherapie ist für bestimmte Tumorerkrankungen eine effektive Therapieoption, deren Durchführung jedoch anspruchsvoll ist. Im Beitrag werden Beispiele für etablierte und in Zukunft vielversprechende Einsatzgebiete, sowie Tipps zur Temperaturkontrolle und zum Nebenwirkungsmanagement gegeben.
Wegen des 2020 eingeführten Abklärungsalgorithmus zur Zervixkarzinomfrüherkennung kommen deutlich mehr Frauen in die Dysplasiesprechstunden. Seit diesem Zeitpunkt wurden in einer Berliner Vivantes Klinik von allen Patientinnen ausführliche Daten gewonnen. Darin lassen sich erste Hinweise über den Nutzen des Screenings ablesen.
Anliegen dieses Beitrags ist es, im onkologischen Kontext für die besonderen Bedarfe von Menschen mit intellektueller und/oder Mehrfachbehinderung zu sensibilisieren und einen Beitrag zur Steigerung der Kompetenz im Umgang mit Betroffenen und ihren Angehörigen zu leisten. Hierzu werden exemplarisch die Krankheitsgeschichten von drei Menschen dargestellt.
Die Hormonersatztherapie (HRT) bietet Frauen mit peri- und postmenopausalen Beschwerden eine Reihe von Vorteilen. Doch mögliche Risiken bereiten vielen Patientinnen Sorgen. Die Zusammenhänge zwischen einer HRT und gynäkologischen Malignomen sind gut untersucht. In diesem Kurs erfahren Sie, wie diese Risiken zu bewerten sind und wie eine Indikation individuell und risikoadaptiert gestellt wird.
Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) kommen bei einer ständig steigenden Zahl von Krebserkrankungen zum Einsatz. Immunvermittelte Nebenwirkungen können potenziell jedes Organ oder Gewebe betreffen. Welche Verläufe und Symptome sind häufig? Wann sollten Sie ICI pausieren? Und wann ist eine Glukokortikoidherapie indiziert?
Im Beitrag wird die aktuelle Datenlage zusammengefasst: Patientinnen können von Daten zum Zervixkarzinom profitieren. Die Standarderstlinientherapie beim metastasierten Vulva- oder Vaginalkarzinom sollte platinhaltig sein. Und immunonkologische Ansätze versprechen gute Ansprechraten bzw. eine Verlängerung des Überlebens.
Zu den bereits bekannten Therapiemöglichkeiten beim fortgeschrittenen Ovarial-, Zervix- oder Endometriumkarzinom haben sich in den letzten Jahren weitere neue Substanzen gesellt. Im Beitrag werden aktuelle therapeutische Standards und vielversprechende Studiendaten zusammengefasst.
Das lokal fortgeschrittene Zervixkarzinom ist eine schwerwiegende Erkrankung, bei der eine interdisziplinäre Therapie das Optimum darstellt. Die Behandlung besteht ab dem Stadium cT1b2/T2a2 N0 bzw. bei Vorliegen von Lymphknotenmetastasen aus einer …
Bei abnehmender Inzidenz weist das Zervixkarzinom bis heute eine hohe Mortalität in der inoperablen und metastasierten Situation auf. Bis vor wenigen Jahren wurde versucht, die Prognose vor allem mit Chemotherapien zu verbessern. In der jüngeren …
Mit den Daten der Landeskrebsregister sind qualitätssichernde Analysen auf Ebene der Einrichtungen aus dem ambulanten und stationären Sektor bundesweit möglich. In der vorliegenden Publikation werden erstmals einrichtungsbezogene Vergleiche …
Bevölkerungsbezogene Krebsregister (KR) der Bundesländer haben in den vergangenen Jahrzehnten als Endpunkt fast ausschließlich das Versterben der PatientInnen erhoben. Der Ausbau flächendeckender klinischer KR nach § 65c des Sozialgesetzbuchs V …
Das Zervixkarzinom ist die vierthäufigste Krebserkrankung der Frau weltweit. Ursächlich sind fast immer Hochrisikosubtypen des humanen Papillomavirus. Aber auch andere virusunabhängige Risikofaktoren gilt es zu berücksichtigen. Der Beitrag fasst den aktuellen Stand zur Prävention und Früherkennung zusammen.
Dass die HPV-Impfung Zervixkarzinome verhindert, ist inzwischen durch so viele Daten gestützt, dass es keinen Zweifel mehr geben dürfte. Auch bezüglich des Screenings kann man zwei Jahre nach Einführung der HPV-Zytologie-Ko-Testung eine eindeutig positiv Bilanz ziehen. Dennoch gibt es offene Fragen: Hilft eine HPV-Schutzimpfung vor oder nach Konisation? Wo liegt die Zukunft: Ko-Testung oder alleiniger HPV-Test?
Humane Papillomviren (HPV) verursachen zahlreiche gut- und bösartige Läsionen/Tumore von Haut- und Schleimhaut, darunter Genitalwarzen, die rekurrierende Larynxpapillomatose (RLP), Krebsvorstufen und Karzinome von Zervix, Vulva, Vagina, Anus und …
Zervixkarzinome sind die häufigste gynäkologische Krebserkrankung in der Schwangerschaft und werden meist im Frühstadium diagnostiziert. Nach histologischer Sicherung muss das weitere Vorgehen interdisziplinär mit der Patientin diskutiert werden.
Die Definition des Zervixkarzinoms erfolgte über den ICD-10-GM-Code C53 entsprechend der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification (ICD-10-GM), und die …
Bei der konventionellen systematischen Lymphonodektomie (LNE) müssen oft zahlreiche Lymphknoten entfernt werden, Lymphödeme können eine Folge sein. Die Sentinel-LNE könnte die Morbidität verringern und ist bereits bei einigen Entitäten etabliert. Doch wie sicher ist diese Methode? Der Stellenwert und die Evidenz bei gynäkologischen Krebserkrankungen wird im Beitrag aufgearbeitet.
Bei abnehmender Inzidenz weist das Zervixkarzinom bis heute eine hohe Mortalität in der inoperablen und metastasierten Situation auf. Bis vor wenigen Jahren wurde versucht, die Prognose v. a. mit Chemotherapien zu verbessern. In der jüngeren Vergangenheit wurde die Therapielandschaft deutlich vielfältiger und zeigte signifikante Verbesserungen für das Outcome der Patientinnen.
Während der letzten Jahre beherrschen drei wesentliche Themen die Chirurgie des frühen Zervixkarzinoms. Der Trend zur minimal-invasiven Chirurgie hatte durch die LACC-Studie einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Und die verminderte chirurgische Radikalität mit der Sentinellymphknotendiagnostik und die Vermeidung der radikalen Hysterektomie werden rege diskutiert. Eine Übersicht.
Die Behandlung des Zervixkarzinoms wurde in einer durch die europäischen Gesellschaften für gynäkologische Onkologie, Strahlentherapie und Pathologie gemeinsam erarbeiteten Leitlinie vereinheitlicht und besteht bereits für auf die Cervix uteri …
Zervixkarzinome sind weitgehend vermeidbar. Fast immer sind Hochrisikosubtypen des humanen Papillomavirus (HPV) die Ursache für die Entstehung eines Zervixkarzinoms. Die HPV-Testung nimmt daher inzwischen eine bedeutende Rolle in Screeningprogrammen ein. Ein Update zur Früherkennung des Zervixkarzinoms, primärer Prävention – aber auch zu HPV-unabhängigen Risikofaktoren.
Der Erhalt der Fertilität ist für einen erheblichen Anteil der Patientinnen mit einer Zervixkarzinom von Bedeutung und sollte vor der Behandlung diskutiert werden. Dabei können fertilitätserhaltende Konzepte zur Anwendung kommen, ohne die onkologische Sicherheit zu gefährden. Welche Möglichkeiten bieten sich in welchen Stadien?
Immuncheckpointinhibitoren spielen bei der Behandlung solider gynäkologischer Tumoren eine zunehmende Rolle. Eine genaue Kenntnis über zugelassene Indikationen, Kombinationstherapien und prädiktive Biomarker ist für den Praxisalltag unabdingbar. Der Kurs fasst die aktuell relevanten Substanzen und Biomarker zusammen und Sie lernen das Management von immunvermittelten Nebenwirkungen kennen.
Sowohl beim Endometrium- als auch beim Zervixkarzinom hat sich das therapeutische Management im klinischen Alltag in den vergangenen Jahren entscheidend verändert. Neben der Berücksichtigung von molekularen Charakteristika in der pathologischen Diagnostik ist die Immuntherapie nun als Standard-Therapieoption in verschiedenen Therapielinien etabliert. Die aktuellen Entwicklungen und ein Ausblick auf weitere Therapieoptionen werden im Beitrag zusammengefasst.
Impfungen sind auch für explizit dermatologische Indikationen wie Herpes zoster und HPV-Infektionen verfügbar. Der Einsatz von Systemtherapien kann mit erhöhten Risiken für Infektionskrankheiten vergesellschaftet sein, sodass bestimmte Vakzinierungen - wie die Zosterimpfung - besonders wichtig sind.
Die Immuntherapie nimmt in der gynäkologischen Onkologie einen immer größeren Teil der täglichen Behandlungen ein. Sowohl in der Senologie als auch beim Zervix- und Endometriumkarzinom kommt sie erfolgreich zum Einsatz. Bei Ovarial-, Vulva und Vaginalkarzinom hingegen enttäuschen die Ergebnisse. Der Beitrag fasst die aktuelle Studienlage und den Einsatz in der täglichen Praxis zusammen.
Aufgrund einer geänderten Lebensplanung verschieben immer mehr Frauen die Umsetzung des Kinderwunschs in spätere Lebensphasen. Dadurch steigt die Anzahl der Frauen, die vor oder während einer Schwangerschaft an soliden Tumoren erkranken. Die …
Die Entdeckung der ersten Biomarker hat die onkologische Therapie revolutioniert. Die größte Herausforderung ist immer noch die Identifizierung prädiktiver Marker und Kosten-Nutzen-Abwägungen beim Nebenwirkungsprofil. Der Beitrag stellt die wichtigsten Biomarker für das Mamma-, Ovarial- , Endometrium- und Zervixkarzinom vor.
Die seit 2020 gültige Richtlinie für die organisierte Früherkennung des Zervixkarzinoms (oKFE-RL) etabliert für Frauen ab dem 35. Lebensjahr den Co-Test als Kombination von Zytologie und HPV(humane Papillomaviren)-Test im 3‑jährlichen Intervall [ 5 … ]. Die aus der S3-Leitlinie übernommenen Abklärungsalgorithmen [
Um Vorstufen des Zervixkarzinoms frühzeitig zu erkennen und ggf. behandeln zu können, wurde Anfang 2020 das organisierte, einladungsbasierte Krebsfrüherkennungsprogramm (oKFE) eingeführt. Welche Neuerungen sind darin enthalten? Wie kann die Vorsorge insbesondere auch von Frauen mit physischen oder psychischen Einschränkungen gelingen?
Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) haben in der Medizin rapide zugenommen. Im Gegensatz zur Geburtshilfe und der Pränataldiagnostik findet die KI in der Gynäkologie bisher keine Anwendung in der klinischen Praxis. Dabei kann die KI die …
Ab dem zweiten Trimenon sind maligne Neoplasien bei Schwangeren i.d.R. mit Standardprotokollen behandelbar, wobei Kontraindikationen gegen zahlreiche Substanzen unbedingt beachtet werden müssen. Der Einsatz von Krebsmedikamenten ist dabei nicht von der Zulassung abgedeckt. Dieser Beitrag fasst die derzeitige Datenlage und die aktuellen Behandlungsoptionen zusammen.
Bei Krebserkrankungen in der Schwangerschaft müssen die Behandlungsoptionen mit Bedacht gewählt und das Wohl der werdenden Mutter wie auch des ungeborenen Kindes beachtet werden. Denn in den meisten Fällen kann die Schwangerschaft fortgeführt werden. Dieser Beitrag behandelt die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei schwangeren Frauen mit Zervix, Mamma- und Ovarialkarzinomen.
Der Stellenwert der Immunonkologie bei der Therapie von gynäkologischen Malignomen ist in den letzten Jahren immer mehr gestiegen. In jüngster Zeit sind Studiendaten publiziert worden, die neue Therapiestrategien in der Gynäkoonkologie eröffnen.
Die Entdeckung der ersten Biomarker liegt inzwischen Jahrzehnte zurück. Die prognostische und teilweise auch prädiktive Wertigkeit ist weiterhin Gegenstand aktueller Forschung. Der Beitrag gibt einen Überblick über die aktuell wichtigsten prognostischen und prädiktiven Marker beim Mamma‑, Ovarial‑, Endometrium- und Zervixkarzinom.
Die Anwendungsgebiete von Immuncheckpointinhibitoren haben sich in den letzten Jahren enorm erweitert – auch bei gynäkologischen Krebserkrankungen nimmt ihre Bedeutung stetig zu. Der Beitrag fasst die aktuellen Optionen für Endometrium-, Mamma- und weitere gynäkologische Karzinome für Sie zusammen.
Die Rolle der Immuntherapie hat in der Onkologie in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auch in der gynäkologischen Onkologie kommen Immuncheckpointinhibitoren zunehmend zum Einsatz. In dieser Übersicht finden Sie die aktuelle Datenlage mit neuen Indikationen und Zulassungen.
In der Erarbeitung der neuen S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom wurde die Evidenz zu einigen Bereichen überarbeitet, wie zum operativen Vorgehen, zur Radio(chemo)therapie oder dem Einsatz von Antikörpern. Die wichtigsten für die Klinik relevanten Punkte werden im Beitrag zusammengefasst.
Während in den frühen Stadien die operative Therapie als Standard definiert ist, kommt bei nichtmetastasierten fortgeschrittenen Zervixkarzinomen in aller Regel die Radiochemotherapie zum Einsatz. Im Rahmen der Therapie des inoperablen Rezidivs …
Eine spezifische Therapie gegen Humane Papillomviren fehlt bis heute. Persistieren die Viren im Körper, können Krebsvorstufen und letztlich invasive Karzinome die Folge sein. Daher ist ein frühzeitiger Impfschutz bei beiden Geschlechtern so …
Im Jahr 2015 wurde die S3-Leitlinie für Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms erstellt, die 2021 in ihrer revidierten Fassung vorliegt. Neu für die Pathologie sind die Aufnahme der International Endocervical Adenocarcinoma Classification …
In der kolposkopischen Untersuchung zeigte sich folgender Befund ( Abb. 1 ): Essigpositives Areal mit Mosaik mit Punctum maximum bei 11 Uhr, deutliche Gefäßkaliberschwankungen und -abbrüche, Transformationszone einsehbar, Invasion nicht …
Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) gehören zu den häufigsten Virusinfektionen des Menschen. Neben gutartigen Warzen können HPV auch benigne und maligne Tumoren der Kopf-Hals-Region sowie anogenitale Dysplasien und Karzinome der Zervix …
Die multizentrische TMMR-RS schließt seit August 2013 Patientinnen ein. Fünfzehn Zentren wurden initialisiert, 5 von ihnen zogen ihre Teilnahme an der Studie zurück bzw. rekrutierten keine Patientinnen. Drei Zentren rekrutierten ausschließlich …
Humane Papillomviren (HPV) sind kleine unbehüllte Viren mit einem ringförmigen doppelsträngigen DNA-Genom, das für 8 Virusproteine kodiert. Die 6 früh exprimierten HPV-Proteine (E für „early“) sind notwendig für die virale DNA-Replikation (E1 …
Die lymphogene Metastasierung ist bei genitalen Karzinomen ein wichtiger diagnostischer und prognostischer Parameter. Die therapeutische Bedeutung der operativen Resektion von Lymphknoten wird hingegen diskutiert. Dabei gewinnt die Sentinel-Node-Biopsie zunehmend an Bedeutung.
Eine HPV(humane Papillomviren)-Impfung kann zuverlässig vor der Entstehung eines Zervixkarzinoms und seiner Vorstufen schützen. Aber kann sie auch die Rezidivrate nach einer operativen Therapie von zervikalen intraepithelialen Neoplasien reduzieren? Der Beitrag wertet drei aktuelle Metaanalysen zu dieser Fragestellung für Sie aus.
Mit der Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) bestand zum ersten Mal die Möglichkeit, sich schon im Kindesalter vor dem Ausbrechen einer Tumorerkrankung zu schützen. Wie haben sich Impfquoten und Fallzahlen seit der Einführung entwickelt? Unser Autor wirft einen Blick auf die Erfolge der vergangenen Jahre – aber auch auf die zukünftigen Herausforderungen.
Ursprünglich als Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs geplant, haben HPV(humane Papillomviren)-Impfungen unsere Erwartungen weit übertroffen. Sie haben das Potenzial, bei Frauen und Männern mindestens 6 Karzinomtypen, deren Vorstufen sowie …
Die Behandlung des primären Zervixkarzinoms sollte bei großer Sicherheit so wenig Therapiemodalitäten wie möglich beinhalten. Dieser CME-Beitrag informiert Sie über die Indikation zu verschiedenen Therapien des Zervixkarzinoms und hilft Ihnen dabei, die Diskussion um die wichtigen operativen Fragestellungen gut nachvollziehen zu können.
Impfmüdigkeit bezeichnet das Verzögern, Auslassen oder Ablehnen wichtiger Impfungen trotz ihrer Verfügbarkeit. Die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) schützt gegen verschiedene Varianten von Gebärmutterhalskrebs und wird für Mädchen und …
Infektionen mit >12 sexuell übertragbaren genitalen „high-risk“ (hr) humanen Papillomviren (HPV) sind hauptverantwortlich für anogenitale Karzinome, insbesondere Zervix- und Analkarzinome sowie oropharyngeale Karzinome, insgesamt für 5 % der …
Die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) hat sich als hochwirksam und sicher erwiesen. Als Standardimpfung ist sie im Impfkalender der Ständigen Impfkommission (STIKO) für die 9‑ bis 14-jährigen Mädchen und Jungen verankert. Bis zu 90 % der …
Zur besseren Beurteilung von Nebenwirkungen einer Strahlentherapie sollte stets deren Schweregrad angegeben werden. Insbesondere trimodale Therapien bergen ein hohes Risiko für Nebenwirkungen und müssen daher regelhaft vor Behandlungsbeginn …
Beim fortgeschrittenen Zervixkarzinom besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an wirksameren Therapien. Lesen Sie in dieser Übersicht, warum die Immuncheckpointinhibition ein hoffnungsvoller Ansatz ist, welche aktuellen Daten dafür sprechen und welche Herausforderungen bei einer Implementierung der Checkpointhemmung in der Klinik beachtet werden müssen.
Die totale mesometriale Resektion (TMMR) mit therapeutischer Lymphonodektomie stellt beim frühen Zervixkarzinom eine Behandlungsalternative zur radikalen Hysterektomie dar. Lesen Sie in dieser Übersicht, worin das Verfahren besteht, worauf es basiert und welche Vorteile es bietet.
Humane Papillomviren (HPV) verursachen benigne und maligne Tumorerkrankungen. Bisher wurden mehr als 200 HPV-Typen entdeckt, von denen aktuell 12 als Hochrisiko für das Zervixkarzinom klassifiziert werden. HPV-Typen, die den Anogenitaltrakt …
Bei gynäkologischen Tumoren werden derzeit häufig Immuncheckpointinhibitoren als Monotherapie oder in Kombination eingesetzt – vorerst allerdings überwiegend in klinischen Studien. Darüber hinaus gibt es mit Antigen-gerichteten Ansätze wie Tumorvakzinierungen und adoptiver T-Zelltherapie immuntherapeutische Optionen.
Die Kolposkopie führte in Deutschland in der gynäkologischen Ausbildung und Praxis lange ein Schattendasein. Im neuen Früherkennungsprogramm für das Zervixkarzinom sind Kolposkopie und Biopsie zentrale Instrumente zur Abklärung auffälliger …
Wichtig in der Nachsorge nach abgeschlossener Primärbehandlung eines Zervixkarzinoms sind zwei Aspekte: Erstens die medizinische Betreuung der Patientin, um ein Rezidiv zeitnah zu erkennen. Zweitens die psychische Unterstützung, um Therapieauswirkungen, Sexualität und Partnerschaft sowie die Lebensqualität der Patientin zu erfassen und über Hilfsangebote und psychoonkologische Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.
Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines invasiven Zervixkarzinoms ist eine persistierende Infektion mit humanen Papillomviren (HPV). Diese ließe sich verhindern: per HPV-Impfung. Doch bundesweit lag im Jahr 2015 der Anteil der 15-jährigen Mädchen mit einer vollständigen HPV-Immunisierung bei nur 31,2 %.
Prof. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Leiter des gynäkologischen Tumorzentrums (Charité Berlin) spricht über den Stellenwert von Checkpoint-Inhibitoren beim nicht operablen fortg. Endometriumkarzinomund beim Zervixkarzinom im kurativen Setting (Stadium III-IVA).