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Zervixkarzinomprävention durch HPV-Impfung und Früherkennung

Erschienen in:

Zusammenfassung

Humane Papillomviren sind sehr verbreitet, sodass sich die meisten Frauen und Männer im Laufe ihres Lebens anstecken. In Deutschland erkranken jährlich etwa 7850 Menschen an einem Krebs, der auf eine Infektion mit HPV (humane Papillomviren) zurückzuführen ist. In der Primärprävention können die HPV-Impftyp-assoziierten Krebsvorstufen und Genitalwarzen durch eine frühzeitige HPV-Impfung verhindert werden, so beispielsweise das Zervixkarzinom – in ca. 90 % der Fälle. Interessante Weiterentwicklungen, wie die Reduktion auf eine nur einmalige HPV-Impfinjektion oder auch der Effekt einer Postinterventionsimpfung nach Konisation, sind noch nicht abschließend geklärt. Nach mehr als 4 Jahren HPV-Zytologie-Ko-Testung im neuen Screening bei Frauen ab 35 Jahren deuten erste Analysen von deutschen Laboratorien auf positive Effekte mit verbesserter Sensitivität und auch Spezifität hin. Eine Herausforderung ist die im weiteren Verlauf erhöhte Persistenzrate von HPV-positiven/Pap-negativen Befunden mit der Notwendigkeit, innovativere Abklärungsverfahren, wie „dual stain“ oder Methylierungstests, longitudinal hinsichtlich der Umsetzung in die Triageroutine zu evaluieren.
Titel
Zervixkarzinomprävention durch HPV-Impfung und Früherkennung
Verfasst von
Prof. Dr. Peter Hillemanns
Agnieszka Denecke
Jens Hachenberg
Lena Steinkasserer
Matthias Jentschke
Publikationsdatum
02.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Forum / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 0947-0255
Elektronische ISSN: 2190-9784
DOI
https://doi.org/10.1007/s12312-025-01456-8
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