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28.11.2013 | Pharmaforum | Ausgabe 11/2013

Im Fokus Onkologie 11/2013

Zielgerichtete Therapie des metastasierten Melanoms

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 11/2013
Autor:
red
_ Der Proteinkinaseinhibitor Dabrafenib (Tafinlar®) wurde in Europa zur Monotherapie erwachsener Patienten mit fortgeschrittenem (inoperablem oder metastasiertem Melanom) und BRAF-V600E-Mutation zugelassen. Dabrafenib hemmt die Aktivität der mutierten BRAF-Kinase selektiv und unterbindet so die Aktivierung des MAPK (Mitogen-aktivierte Protein-kinase)-Weges. Die Zulassung beruht u. a. auf den Ergebnissen einer Phase-III-Studie, in der 250 solcher Patienten behandelt wurden. Unter Dabrafenib-Therapie war im Vergleich zur Dacarbazin-Behandlung das mediane progressionsfreie Überleben länger (5,1 vs. 2,7 Monate) [Hauschild A et al. Lancet. 2012; 380(9839):358-65], was eine Post-hoc-Analyse bestätigen konnte (6,9 vs. 2,7 Monate). In einer weiteren Post-hoc-Analyse lag das mediane Gesamtüberleben in der Dabrafenib-Gruppe bei 18,2 Monaten und in der Dacarbazin-Gruppe, in der 57 % der Patienten nach einer Progression Dabrafenib erhielten, bei 15,6 Monaten. Wie eine Phase-II-Studie ergab, profitieren sogar Patienten mit Hirnmetastasen von Dabrafenib [Long GV et al. Lancet Oncol. 2012;13(11):1087-95]. ...

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